|
Ereignisse
 |
 |
|
Restaurierte Orgel in Heiningen eingeweiht
133.000 Euro kostete die umfassende Instandsetzung der 1887 vom Celler Orgelbaumeister Heinrich Vieth erbauten Orgel in der im Eigentum des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds befindlichen katholischen Kirche St. Peter und Paul in Heiningen/Landkreis Wolfenbüttel. Am 8. August 2010 wurde die Orgel mit einem Festakt durch die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, und den Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle, eingeweiht.
In ihrem Grußwort ging die Klosterkammerpräsidentin unter anderem auf den Zusammenhang zwischen der Erfüllung hoher Leistungsverpflichtungen gegenüber Kirchengemeinden und Klöstern und der Erwirtschaftung von Erträgen durch die Klosterkammer ein. Dass so umfangreiche Arbeiten wie die Restaurierung der Heininger Orgel finanziert werden könnten, "...dafür sind wir dankbar: denen, die den Erbpachtzins erbringen, denen, die das Land und den Wald des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds bewirtschaften und entsprechende Erträge abliefern, aber auch unseren Vorfahren, die durch Ihre Initiative und Weitsicht dafür Sorge getragen haben, dass dieses ehemalige kirchliche und klösterliche Vermögen bis heute getrennt vom Staatshaushalt verwaltet werden kann und über die Jahrhunderte erhalten blieb."
Beim Neubau der Orgel 1887 wurde ein großer Teil der Pfeifen der 1698 entstandenen Vorgängerorgel wiederverwendet. Die Pfeifen sind bis heute erhalten und fügen sich klanglich hervorragend in das im Sinne romantischer Orgelauffassung konzipierte bestehende Orgelwerk ein. - Davon konnten sich die mehreren hundert Festgäste anhand der vom Wolfenbütteler Organisten und Orgelsachverständigen Bernhard Schneider gespielten Kompositionen von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms und Sigfrid Karg-Elert überzeugen.
Nach dem Festakt gab es im Pfarrgarten reichlich Gelegenheit zu Begegnung und Imbiss.
Bild 1:
Die restaurierte romantische Vieth-Orgel von 1887 in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Heiningen/Landkreis Wolfenbüttel
Foto: Klosterkammer Hannover
Bild 2:
Fototermin vor Beginn der Einweihungsfeier:
v. l.: Dr. Hans-Wolfgang Theobald, Orgelbau Johannes Klais GmbH Bonn; Andreas Hesse, Direktor der Klosterkammer Hannover; Martin Eggers, Pfarrer der Pfarrei St. Petrus Wolfenbüttel; Norbert Trelle, Bischof von Hildesheim; Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Präsidentin der Klosterkammer Hannover; Bernhard Schneider, Organist und zuständiger Orgelsachverständiger des Bistums Hildesheim
Foto: Joachim Rosenthal/Semmenstedt
Bild 3:
Das bis auf den letzten Platz gefüllte Kirchenschiff zeigte, wie groß das Interesse an der Orgeleinweihung nicht nur in Heiningen, sondern darüber hinaus auch im Landkreis Wolfenbüttel war.
Foto: Joachim Rosenthal/Semmenstedt
Bild 4:
Der Organist und Orgelsachverständige Bernhard Schneider hatte für die Einweihungsfeier ein Programm mit romantischen und spätromantischen Orgelwerken vorbereitet.
Foto: Joachim Rosenthal/Semmenstedt
|




|
 |
|
Orgeljubiläum im Kloster Medingen
Mit einem festlichen Orgelkonzert und einem anschließenden Empfang am mittelalterlichen Brauhaus beging Kloster Medingen/Bad Bevensen am 21. Mai 2010 das 100-Jahr-Jubiläum seiner Röver-Orgel. Das von dem bedeutenden Orgelbauer Ernst Röver (geb. 1857 in Stade, gest. 1923 in Neindorf bei Quedlinburg) erbaute Instrument ist eine der wenigen heute noch existierenden pneumatischen Orgeln. Die Orgel wird von der evangelischen Kirchengemeinde Medingen als Gottesdienstorgel genutzt und dient darüber hinaus als Konzertinstrument. Zuletzt vor 25 Jahren einer gründlichen Reparatur unterzogen, ist für 2011 eine umfassende Restaurierung der Orgel vorgesehen, deren Kosten zur Hälfte von der Klosterkammer Hannover getragen werden.
Für das Jubiläumskonzert war die renommierte Hamburger Organistin und Cembalistin Dagmar Lübking gewonnen worden, die ihrem Konzert - nach Begrüßungsworten der Äbtissin des Medinger evangelischen Frauenkonventes, Monika von Kleist - Erläuterungen zur Orgel und zu den Orgelwerken des Abends voranstellte. Das 75-minütige Konzertprogramm umfasste Werke von Praetorius, Strungk, Haßler, Böhm, Weckmann, Buxtehude, Bach und Reger.
Im Anschluss an das gut besuchte und mit viel Applaus bedachte Konzert folgten Grußworte der Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, des Stellv. Landessuperintendenten des Ev.-luth. Sprengels Lüneburg, Martin Berndt, des Stellv. Bürgermeisters von Bad Bevensen, Eckhard Warnecke, und des Landrates des Landkreises Uelzen, Dr. Theodor Elster.
|

Dagmar Lübking/Hamburg an der Röver-Orgel im Kloster Medingen
Foto: Ute Bautsch-Ludolfs/Bad Bevensen

Äbtissin Monika von Kleist dankt der Organistin Dagmar Lübking für das gelungene Jubiläumskonzert; in der Bankreihe v.l.: Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Superintendent Martin Berndt, Bad Bevensens stellvertretender Bürgermeister Eckhard Warnecke, Landrat Dr. Theodor Elster
Foto: Ute Bautsch-Ludolfs/Bad Bevensen
|
 |
|
Kulturgeschichtlich-naturkundlicher Wanderweg am Kloster Isenhagen im Landkreis Gifhorn am 17. Mai 2010 eröffnet
(Aus der Eröffnungsansprache der Äbtissin von Kloster Isenhagen, Susanne Jäger)
Ende 2008 begannen Vorüberlegungen und Planungen für ein Wegenetz, das das Areal um den Isenhagener See für Touristen attraktiver machen sollte. Unter Federführung des Klosters Isenhagen, das Projektträger wurde, und zusammen mit dem Klosterhofmuseum und dem Otter-Zentrum entstand der Gedanke, dass ein Rundweg alle drei Ziele verbinden sollte.
Es wurde ein Finanzkonzept erarbeitet und genehmigt, das anteilig aus europäischen Fördergeldern (LEADER), Mitteln des Landkreises Gifhorn und Mitteln der Klosterkammer Hannover den Gesamtkostenrahmen abdeckte.
Der Streckenverlauf des Weges entspricht einer Acht. Man kann - jeweils egal in welcher Richtung - das Kloster umrunden, das Klosterhofmuseum besuchen und sich dann in Richtung Otter-Zentrum orientieren. Dort überquert man die beeindruckende Erlebnisbrücke und kehrt an der anderen Seite des Isenhagener Sees zurück. Eine landschaftlich reizvolle Wegeführung mit vielen Ruhestationen ermöglicht es, die Umgebung zu erkunden.
Die Wegführung ist durch Wegweiser erkenntlich; den Rundweg selbst begleiten in einheitlichem Design gestaltete Informationstafeln, die in Text und Bild sachkundig über die an dem jeweiligen Standort zu sehenden Gebäude, historischen Plätze oder den Garten Auskunft geben. Auf ihrer Route können Besucher Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge und historische Wirtschaftsformen im klösterlichen Umfeld sammeln.
Der lange und harte Winter hat die Fertigstellung des Weges deutlich verzögert, sodass zweimal eine Verlängerung der Projektlaufzeit beantragt werden musste. Nun sind alle Arbeiten erledigt und unser Dank gilt der Klosterkammer Hannover für die intensive Begleitung, Überwachung und Abrechnung des Projekts, den beteiligten Handwerks- und Zuliefererfirmen, dem Baubetriebshof des Landkreises Gifhorn mit seinen fleißigen Helferinnen und Helfern, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gemeinde Hankensbüttel und natürlich denjenigen, die zum Teil unter erheblichem Zeitdruck die Texte und Bilder für die Informationstafeln geliefert haben. Obwohl ich keine einzelnen Namen nennen möchte, mache ich hier eine Ausnahme, denn mein ausdrücklicher Dank gilt Herrn Dr. Dickmann für die reibungslose, engagierte Zusammenarbeit. Auch allen, die zwar nicht vor Ort, aber im Hintergrund hilfreich gewirkt haben, danke ich sehr.
Bevor nun der Weg offiziell seiner Bestimmung übergeben wird, bitte ich Herrn Ehlers vom Otter-Zentrum, Frau Landrätin Lau und die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Frau Maier-Knapp-Herbst, um ihre Grußworte.
|

Symbolisch durchtrennt Äbtissin Susanne Jäger das Band zur Freigabe des Isenhagener Wanderweges.
Foto: Thomas Frankewitsch/Wesendorf
|
 |
|
Klosterkammer präsentiert sich im Niedersächsischen Landtag
Am 15. April 2010 fand im Niedersächsischen Landtag der traditionelle Klosterkammertag statt. An dem Öffentlichkeitstag, zu dem Landtagspräsident Hermann Dinkla und Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst eingeladen hatten, nahmen rd. 250 Gäste aus Politik, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft, Kirche, Wissenschaft, Verbänden, Vereinen und dem Klosterkammerbereich teil.
Nach einer ökumenischen Andacht in der nahe gelegenen Marktkirche und einem Mittagsimbiss in der Wandelhalle des Landtages begrüßten Landtagspräsident und Klosterkammerpräsidentin die Gäste im Plenarsaal. Es folgten Grußworte vom Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Josef Lange, vom Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V., Prof. Dr. Hans Fleisch, vom Vizepräsidenten des Landeskirchenamtes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Arend de Vries, sowie vom Generalvikar im Bistum Osnabrück, Prälat Theo Paul.
Themenschwerpunkt des Klosterkammertages war der verantwortungsvolle Umgang mit Grundbesitz - ein Thema, dass für die Klosterkammer, deren vier Stiftungsvermögen überwiegend aus Grundbesitz bestehen, von großer Wichtigkeit ist.
Deshalb hatte der Festredner, Michael Prinz zu Salm-Salm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände e.V., seinen mit viel Beifall bedachten Vortrag unter die Überschrift gestellt: "Werte bewahren - Identität stiften. Aus Verantwortung für ererbtes Vermögen".
Viel Interesse fand auch das in der Portikushalle und der Wandelhalle dargebotene umfangreiche Informationsmaterial der Klosterkammer, darunter die zum Klosterkammertag erschienene, repräsentativ aufgemachte "Eröffnungsbilanz des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds zum 1. Januar 2008".
Ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch bot das abschließende Kaffeetrinken, das - wie der Klosterkammertag insgesamt - vom Hannover Saxophon Quartett mit einem Mix aus klassischer und moderner Musik begleitet wurde.
Grußwort des Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, Hermann Dinkla
Begrüßungsansprache der Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst
Grußwort des Staatssekretärs im Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Josef Lange
Grußwort des Generalsekretärs des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e. V., Prof. Dr. Hans Fleisch
Grußwort des Vizepräsidenten im Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Arend de Vries
Grußwort des Generalvikars im Bistum Osnabrück, Prälat Theo Paul
Festvortrag des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände e.V., S.D. Prinz Michael Salm zu Salm
|

Der Niedersächsische Landtag - Veranstaltungsort des Klosterkammertages 2010

Auch die sich im Eingangsportal des Nds. Landtages spiegelnde Marktkirche war Veranstalungsort des Klosterkammertages.
Fotos: Landpixel/Göttingen

Weitere Bilder vom Klosterkammertag 2010
|
 |
|
Susanne Jäger als 39. Äbtissin von Kloster Isenhagen eingeführt
Mit einem Festgottesdienst am 10. April 2010 wurde die 54-jährige Susanne Jäger als neue Äbtissin des evangelischen Damenstifts Kloster Isenhagen in Hankensbüttel im Landkreis Gifhorn eingeführt.
Die Diplom-Bibliothekarin und geschiedene Mutter zweier erwachsener Söhne leitete vor ihrem Eintritt in das Kloster acht Jahre lang den Fachdienst für Bildung, Familie, Kultur und Sport in Clausthal-Zellerfeld.
Die Amtseinführung von Susanne Jäger nahm die Niedersächsische Landeskommissarin für die Lüneburger Klöster und Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, vor. Die kirchliche Einsegnung vollzog der Bischofsvikar der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Hans-Hermann Jantzen.
Herzliche Grüße und Zusagen für eine künftige gute Zusammenarbeit überbrachten die Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp, Landrätin Marion Lau, Hankensbüttels Bürgermeister Dirk Köllner und Kirchenvorsteher Hinrich Hornbostel.
|

Die neue Äbtissin des Klosters Isenhagen, Susanne Jäger (li.), und die Priorin des Klosters, Evamaria Holtzermann

Weitere Bilder ...
|
 |
|
Wechsel in der Leitung des Pflegeheimes im Kloster Marienwerder
Das Pflegeheim im Kloster Marienwerder in Hannover hat eine neue Leitung: Am Freitag, dem 26. Februar 2010, wurde Äbtissin Christel Lehmann (68) während einer Feierstunde als Leiterin des Pflegeheimes verabschiedet. Gleichzeitig wurden Marita Schulze und Pastorin Gisela Freese als neue Heimleiterinnen in ihre Ämter eingeführt.
Besonderes Dienstverständnis
Christel Lehmann steht dem Kloster Marienwerder seit 1990 als Äbtissin vor. Zum Kloster gehört das zentrale Pflegeheim der Klosterkammer Hannover für 17 pflegebedürftige Damen aus den niedersächsischen Klöstern und Stiften. Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Präsidentin der Klosterkammer Hannover, hob in ihrer Laudatio das besondere Dienstverständnis von Äbtissin Lehmann hervor. Sie habe ihre Aufgabe nicht nur als berufliche Herausforderung, sondern als wirkliche Berufung verstanden. In überdurchschnittlichem Maß habe sie sich für die hilfs- und pflegebedürftigen Konventualinnen der Calenberger und Lüneburger Klöster sowie der Kapitularinnen der niedersächsischen Stifte eingesetzt.
Einsatz für andere
Schon vor ihrer Zeit als Leiterin des Pflegeheimes habe der Einsatz für andere zu ihrem Leben gehört: seit 1973 die ehrenamtliche Mitarbeit im Schul- und Landeselternrat, dann der Aufbau der christlichen Pfadfinderarbeit und die Mitgliedschaft im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Mariensee, seit 1976 aber auch die berufliche Tätigkeit in der Schulsozialarbeit an der KGS Neustadt am Rübenberge.
Präsidentin Maier-Knapp-Herbst unterstrich, mit der Abgabe der Leitungsverantwortung für das Pflegeheim sei der Einsatz von Äbtissin Lehmann für andere nicht beschlossen. "Im Gegenteil: Ihren Dienst als Äbtissin des Klosters Marienwerder werden Sie weiter in Ihrer zuverlässigen und zugewandten Art wahrnehmen und darin eine außerordentlich wichtige Bedeutung für die weitere Entwicklung des gesamten Hauses haben." Als Anerkennung für ihre fast zwanzigjährige Tätigkeit im Kloster Marienwerder überreichte ihr Dr. Christoph Künkel, Direktor des Diakonischen Werkes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, das Kronenkreuz der Diakonie in Gold.
Zusammenarbeit mit dem Stephansstift/Hannover-Kirchrode
Träger des Pflegeheimes ist der "Alterspflegeheim der Calenberger Klöster e. V." Mit der Geschäftsführung und Leitung hat der Verein die "Stephansstift Pflege und Seniorenwohnen gGmbH" beauftragt, die ihrerseits fünf Alten- und Pflegeheime in der Landeshauptstadt betreibt. Pastor Walter Weber, Vorsteher des Stephansstiftes, führte während der Feierstunde die beiden neuen Heimleiterinnen in ihr Amt ein. Die Koordination der Pflege, der Hauswirtschaft und des Qualitätsmanagements übernimmt Betriebswirtin und Krankenschwester Marita Schulze (52), die bereits über mehrere Jahre Erfahrung in der Leitung eines Pflegeheimes verfügt. Die geistliche Leitung des Heimes und die psychosoziale Betreuung der Bewohnerinnen wurde Diplom-Gerontologin Pastorin Gisela Freese (51) übertragen. "Zur Aufgabe von Pastorin Freese zählt es, das diakonische Profil der Einrichtung weiter zu fördern und zu entwickeln", so Walter Weber.
|

Foto: Reent Stade/Stephansstift Hannover
Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst dankt Äbtissin Christel Lehmann für die fast zwanzigjährige Leitung des Pflegeheimes im Kloster Marienwerder.
|
 |
|
Hildesheimer St.-Magdalenen-Kirche mit neuer Orgel
Mit einem von Weihbischof Hans-Georg Koitz zelebrierten festlichen Pontifikalamt ist am Sonntag, dem 14. Februar 2010, die neue Seifert-Orgel in der Hildesheimer katholischen St.-Magdalenen-Kirche in Anwesenheit von annähernd 400 Gottesdienstteilnehmern eingeweiht worden. Die Orgel ersetzt die seit längerer Zeit nur noch eingeschränkt spielbare und inzwischen nach Polen verkaufte Hillebrand-Orgel von 1962. Außer gottesdienstlichen Zwecken wird die Orgel künftig vor allem der Organistenausbildung im Bistum Hildesheim dienen, die bisher in der Hildesheimer St.-Antonius-Kirche stattfand. Die St.-Antonius-Kirche ist im September 2009 für den Umbau zum Domschatzmuseum geschlossen worden.
Die in nur elf Monaten konstruierte und errichtete neue Magdalenen-Orgel mit ihren 33 Registern ist ein Werk der Orgelbauanstalt Romanus Seifert & Sohn GmbH & Co. KG Kevelaer. Die Kosten in Höhe von 470.000 Euro tragen je zur Hälfte das Bistum Hildesheim und der Allgemeine Hannoversche Klosterfonds, in dessen Eigentum sich die Magdalenen-Kirche seit 1818 befindet. Weitere 50.000 Euro stellte der Klosterfonds für begleitende Baumaßnahmen und eine zur Einweihung erschienene Orgelbroschüre zur Verfügung.
Nach dem Einweihungsgottesdienst und den anschließenden Grußworten von Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp Herbst, dem 2. Bürgermeister der Stadt Hildesheim, Ekkehard Palandt, sowie dem Pfarrer der St.-Magdalenen-Gemeinde, Domkapitular Wolfgang Osthaus, folgten, unterbrochen von Mittagsimbiss und Kaffeetrinken im benachbarten Magdalenenhof der Caritas, Orgelerläuterungen und -vorführungen sowie um 16.00 Uhr ein Orgelkonzert mit der renommierten Londoner Organistin Jane Parker-Smith, die Werke unter anderem von Bach, Karg-Elert, Vrána und Guilmant spielte.
Grußwort der Klosterkammerpräsidentin zur Orgeleinweihung
|

Foto: Chris Gossmann/Hildesheim
Tief verschneit erlebten die fast 400 Gäste der festlichen Orgeleinweihung die über 700 Jahre alte Hildesheimer St.-Magdalenen-Kirche.

Foto: Chris Gossmann/Hildesheim
Harmonisch fügt sich die neue Seifert-Orgel in die Architektur der einstigen Augustinerinnen-Klosterkirche ein.

Foto: Chris Gossmann/Hildesheim
Insgesamt 1.942 Pfeifen hat die neue Orgel; dafür sind 1000 Kilogramm Zinn und Zweitausend Kilogramm Blei verarbeitet worden.
|
 |
|
Kloster Bursfelde - eine attraktive Tagungsstätte
Mit einem von 500 Gästen besuchten Festgottesdienst und einem Tag der offenen Tür ist am 4. Oktober 2009 nach gut siebenmonatiger Bauzeit das Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde bei
Hannoversch Münden wiedereröffnet worden. Für den Umbau des Westflügels und den Neubau des Südflügels der Tagungsstätte investierte die Klosterkammer Hannover 1,2 Millionen Euro.
Weitere 60.000 Euro von privaten Sponsoren und Spenden in Form von Arbeitsleistungen für die Ausstattung des Tagungshauses und den Bau eines Brunnenhauses tragen zu dem neuen, gelungenen
Erscheinungsbild der stark frequentierten, in herrlicher Weserlandschaft gelegenen Tagungsstätte bei. Durch den Um- und Neubau verfügt das in Trägerschaft der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
befindliche Geistliche Zentrum über insgesamt 26 Gästezimmer sowie großzügige Tagungsräumlichkeiten und eine wesentlich verbesserte Küchen- und Speisesaalsituation.
|

Der neu gebaute Klostersüdflügel aus nördlicher Richtung mit dem integrierten alten Backhaus im Osten und dem nördlich vorgelagerten modernen Brunnenhause auf den Fundamenten des historischen Kloster-Brunnenhauses

Weitere Bilder ...
|
 |
|
Stiftskirche Grauhof nach Sanierung wiedereingeweiht
Die Klosterkammer Hannover betreut unter anderem auch 12 von römisch-katholischen Kirchengemeinden genutzte Kirchengebäude, darunter die ehemalige Stiftskirche St. Georg zu Goslar-Grauhof.
Am 3. Oktober 2009 konnte sie nach zweijähriger, dringend erforderlicher Sanierung, deren Kosten 750.000 Euro betrugen, wiedereingeweiht werden. Dazu gab es einen Vespergottesdienst mit dem Hildesheimer Bischof Norbert Trelle. Nach Grußworten der Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, des Goslarer Oberbürgermeisters Henning Binnewies, des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes der Kath. Pfarrgemeinde St. Jakobus Goslar, Dechant Kuno Kohn, und des Vorsitzenden des Vereins der Förderer der Treutmann-Orgel von 1737, Dirk Peter Vorderstemann, waren die zahlreich erschienenen Gäste zu Gespräch und Imbiss im festlich geschmückten Kreuzgang der barocken Klosteranlage eingeladen.
Grußwort der Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, zur Wiedereinweihung der restaurierten Grauhofer Kirche
Mehr Info zur Geschichte von Kloster Grauhof, zur Restaurierung der ehemaligen Stiftskirche und zur berühmten Treutmann-Orgel
|

Etwa dreihundert Gäste waren zur Wiedereinweihung der ehemaligen Grauhofer Stiftskirche gekommen.

Es war ein recht herbstlicher und stürmischer Tag, als die Stiftskirche wiedereingeweiht wurde.

Umso mehr beeindruckte der Vespergottesdienst mit dem Hildesheimer Bischof Norbert Trelle in der schon für den Erntedanksonntag geschmückten, frisch restaurierten Kirche.
|
 |
|
Pastorin Marion Römer als geistliche Begleiterin der Klöster und Stifte feierlich eingeführt
Am 3. August 2009 wurde die 51-jährige Pastorin Marion Römer in einem festlichen Gottesdienst in der Klosterkirche zu Wennigsen mit nachfolgendem Empfang im sommerlichen Klosterinnenhof als Geistliche Begleiterin der Klöster und Stifte im Bereich der Klosterkammer Hannover eingeführt. Die Einführung nahmen vor der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Arend de Vries, und die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst.
Aufgabe von Pastorin Marion Römer wird es sein, die 15 evangelischen Frauenklöster und - stifte bei der Traditionspflege und der Entwicklung neuer, zeitgemäßer Angebote zu unterstützen.
Zuvor war Marion Römer, die eine Zusatzausbildung in klinischer Seelsorge und geistlicher Begleitung absolviert hat, im Stephansstift in Hannover tätig, wo sie angehende Erzieherinnen und Erzieher in Religionspädagogik ausbildete.
Frau Römer ist mit dem Pastor Martin Römer verheiratet und hat drei Kinder.
|

Pastorin Marion Römer wird künftig die Klöster und Stifte im Bereich der Klosterkammer Hannover geistlich begleiten.

Weitere Bilder von der Einführung der Pastorin Marion Römer
|
 |
|
Klosterkammer beim 29. Tag der Niedersachsen in Hameln
Die Klosterkammer Hannover und das weithin bekannte Klostergut Wöltingerode, eines von 19 Klostergütern des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds, waren vom 19. bis 21. Juni 2009 mit einem Stand im sogenannten Niedersachsendorf auf dem 29. Tag der Niedersachsen in Hameln äußerst erfolgreich vertreten.
War der Besuch am Freitag noch etwas verhalten, so wurde das Klosterkammerzelt am Sonnabend und Sonntag nahezu gestürmt. Die unzähligen Besucherinnen und Besucher fanden die Kombination aus Information über die Klöster und Stifte und Produkten des Klostergutes - Liköre, Schnäpse, Wurstsorten, Senf - sehr gut.
Höhepunkt war der Besuch des Nds. Ministerpräsidenten Dr. h.c. Christian Wulff, dem vom Administrator des Klostergutes, Günther Heuer-Brockmann, zum 50. Geburtstag gratuliert und eine Schmuckflasche der Wöltingeroder Klosterbrennerei überreicht wurde.
Aber auch die Ministerin Mechthild Ross-Luttmann und die Minister Hans-Heinrich Ehlen, Hans-Heinrich Sander, Uwe Schünemann und Dr. Philipp Rösler sowie Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Behörden und Verbände haben sich am Stand über die Arbeit der Klosterkammer informiert.
Die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, nahm am Come together der Stadt Hameln und an der Eröffnungsfeier teil. Von dort aus besuchte sie zahlreiche Stände von mit der Klosterkammer verbundenen kirchlichen Einrichtungen und Kommunen. Am Stand der Klosterkammer empfing die Präsidentin unter anderem auch den Kommandanten der Fregatte Niedersachsen, Fregattenkapitän André Dirks.
|

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff am Stand der Klosterkammer im Gespräch mit Günther Heuer-Brockmann, Administrator des Klostergutes Wöltingerode

Hans-Heinrich Ehlen, Nds. Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung am Klosterkammerstand

Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst begrüßt Fregattenkapitän André Dirks, Kommandant der Fregatte Niedersachsen, am Stand der Klosterkammer
|
 |
|
Susanne Wöbbeking als Äbtissin des Stiftes Obernkirchen eingeführt
Am Sonnabend, dem 13. Juni 2009, wurde die 58-jährige Bückeburger Rechtsanwältin Susanne Wöbbeking durch die Präsidentin der Klosterkammer Hannover und Nds. Landeskommissarin für die Stifte, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, und die Landessuperintendentin des Ev.-luth. Sprengels Hannover, Dr. Ingrid Spieckermann, unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit feierlich als Äbtissin des Stiftes Obernkirchen eingeführt. - Die Amtsgeschäfte der Äbtissin hatte Susanne Wöbbeking bereits am 1. Juli 2008 übernommen.
Susanne Wöbbeking ist in Obernkirchen geboren und aufgewachsen und hatte schon als Kind Kontakt mit dem Stift: Ihr Vater war als Rechtsanwalt für das Stift tätig, ihre Tante lebte dort als Schwester in der Frauenschule des Reifensteiner Verbandes; sie selbst ging im Stift in den Kindergarten.
Äbtissin Wöbbeking gehört zu einer neuen Generation von Stifts- und Klosterdamen, die - beruflich fest verankert - bereit sind, Verantwortung für ein evangelisches Gemeinschaftsleben zu tragen. Mit dem 1167 gegründeten und 1560 reformierten Stift Obernkirchen leitet Susanne Wöbbeking ein wichtiges regionales, kulturellen, geistlichen und sozialen Aufgaben verpflichtetes Zentrum.
|

Äbtissin Susanne Wöbbeking auf dem Weg zum Einführungsgottesdienst; rechts Pastor Herbert Schwiegk, Ev.-luth. St.-Marien-Kirchengemeinde Obernkirchen

Weitere Bilder von der Einführung der neuen Äbtissin im Stift Obernkirchen
|
 |
|
Neue Äbtissin im Stift Bassum
Am 16. Mai 2009 wurde Isabell von Kameke als Nachfolgerin der im Jahr 2008 aus dem Amt geschiedenen Barbara von Wallenberg-Pachaly als 49. historisch belegte Äbtissin des Stiftes Bassum im Landkreis Diepholz feierlich eingeführt.
Die 46-jährige Bank- und Diplomkauffrau war bereits seit 1988 Kapitularin des Stiftes, wurde am 14. Juni 2008 vom Stiftskapitel zur Äbtissin gewählt und führte ab November 2008 die Amtsgeschäfte.
Die staatliche Einführung beim Festgottesdienst in der vollbesetzten Bassumer romanischen Stiftskirche nahm die Nds. Landeskommissarin für die vier Stifte Bassum, Börstel, Fischbeck und Obernkirchen, Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst, vor. Der Landessuperintendent des ev.-luth. Sprengels Osnabrück, Burghard Krause, gab den kirchlichen Segen.
Das im Jahr 858 gegründete Stift ist die einzige in Europa noch existierende geistliche Einrichtung, die in der Tradition der mittelalterlichen Kanonissenstifte steht. Dem Kapitel gehören zurzeit sieben Damen an.
[ Fotos: Werner Prendel/Bassum ]
|

Äbtissin Isabell von Kameke (1. Reihe, 3. v. l.) am Tage ihrer feierlichen Einführung; 1. v. l. die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst

Weitere Bilder von der Einführung der neuen Äbtissin im Stift Bassum
|
 |
|
Erlebnisausstellung zum Thema Taufe im Verdener Dom eröffnet
Im Rahmen eines Orgelkonzertes der Reihe "Verdener Sommerkonzerte 2009 im Dom" ist am Abend des 14. Mai vor einem zahlreichen Publikum die großangelegte Erlebnisausstellung "Am Quell des Lebens" eröffnet worden. Mit der Ausstellung und ihrem umfangreichen Begleitprogramm soll die Bedeutung des Taufsakraments für evangelische Christen hervorgehoben werden.
Sigrid Maier-Knapp-Herbst, die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, zu deren Verwaltungsbereich der Verdener Dom gehört, eröffnete die Ausstellung.
Der hannoversche Altbischof und Abt zu Loccum, D. Horst Hirschler, hielt ein Referat mit dem Thema "Der alte Adam (und die alte Eva) in uns soll ersäuft werden - Luthers Taufverständnis heute".
Höhepunkte der Ausstellung sind u. a. sinnliche Erlebnisse von der Taufe mit den Elementen Wasser und Licht, Vorträge, z. B. von Landesbischöfin Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann über die Bedeutung der Taufe in der Gegenwart, Kanzelreden im Rahmen von Bürgerpredigten (u. a. am 21. Juni von der Klosterkammerpräsidentin), ein Tauffest sowie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.
Die Klosterkammer hat mit erheblichen Leistungen zum Zustandekommen der Ausstellung beigetragen.
Die Ausstellung, die pünktlich zum 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag im benachbarten Bremen eröffnet wurde, ist bis zum 13. August 2009 täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr zu sehen.
|

Symbolisch wird das Band zur Eröffnung der großen Taufausstellung zertrennt; v.l.: Landesbischof i.R. und Abt zu Loccum D. Horst Hirschler, Kirchenvorstandsvorsitzender und Dompastor Markus Wendebourg, Linda Burdorf (Projektgruppe Taufausstellung), Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Dr. Dieter Hasselhoff (Projektgruppe Taufausstellung) und Dompastorin Petra Horn

Weitere Bilder von der Eröffnung der Erlebnisausstellung zum Thema Taufe im Verdener Dom
|
 |
|
Erstaufführung wiederentdeckter mittelalterlicher Musik der Heideklöster
In der hannoverschen Marktkirche erklangen am 28. April 2009 in einer gut besuchten Erstaufführung durch das Ensemble "devotio moderna" unter der Leitung von Prof. Ulrike Volkhardt mittelalterliche geistliche Gesänge, die in jüngster Zeit durch Musikerinnen und Wissenschaftlerinnen im Rahmen eines von der Klosterkammer Hannover und weiteren Stiftungen unterstützten Projektes in den Archiven der sechs Lüneburger Frauenklöster entdeckt wurden. Bisher sind 3000 handschriftliche Melodien aus diesen Klöstern bekannt.
In dem Konzert wurden die überwiegend einstimmig überlieferten Gesänge von einer siebenköpfigen Frauenschola bzw. solistisch unter Begleitung von Blockflöte, Fidel, Portativ, Harfe und Laute dargeboten. Auch ein speziell für die Aufführung der Musik aus den Heideklöstern gebauter Glockenbaum und zwei schwere Handglocken kamen zum Einsatz.
Zahlreiche der wiederentdeckten Gesänge sind im Kloster Isenhagen auf sechs CDs eingespielt worden ("Musik der Heideklöster", Cantate CAN 128032-37). Der im Hildesheimer Georg Olms Verlag erschienene Katalog "Verborgene Klänge" enthält 800 Titel und zahlreiche Abbildungen aus Handschriften.
|

Die Klänge von zwei nach historischen Vorbildern nachgebauten schweren Handglocken leiteten das Konzert ein und beschlossen es.

Prof. Ulrike Volkhardt, die Leiterin des Ensembles "devotio moderna", am Glockenbaum
|
 |
|
Neue Äbtissin im Kloster Walsrode
Am 17. April 2009 wurde Dr. phil. Sigrid Vierck als Nachfolgerin der im Juni 2008 aus dem Amt geschiedenen Ilona Reger als Äbtissin des evangelischen Damenstifts Kloster Walsrode im Landkreis Soltau-Fallingbostel feierlich eingeführt.
Für das Land Niedersachsen nahm die Landeskommissarin für die Lüneburger Klöster, Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst, die Amtseinführung vor, wobei sie der neuen Äbtissin auch die Amtsinsignien des Klosters - Schlüssel, Siegel und Orden - übergab. Den Einsegnungsgottesdienst hielt der Landessuperintendent des evangelisch-lutherischen Sprengels Lüneburg, Hans- Hermann Jantzen.
Vor ihrer Wahl als Äbtissin durch den Walsroder Klosterkonvent am 28. Oktober 2008 war Dr. Sigrid Vierck seit Dezember 2004 Konventualin des Kloster Medingen in Bad Bevensen, Landkreis Uelzen. Die in Köln geborene und aufgewachsene Archäologin und Archivarin hat eine erwachsene Tochter.
|

Zum ersten Mal nimmt die neue Äbtissin des Klosters Walsrode, Dr. phil. Sigrid Vierck, in dem traditionsreichen Äbtissinnengestühl Platz; rechts neben ihr Altäbtissin Thea Bosse.

Weitere Bilder von der Amtseinführung der neuen Äbtissin Dr. phil. Sigrid Vierck
|
 |
|
Neues Museum im Kloster Isenhagen
Am 4. April 2009 wurde im evangelischen Damenstift Kloster Isenhagen im Landkreis Gifhorn ein neues Klostermuseum eröffnet.
In den nach modernsten konservatorischen Gesichtspunkten eingerichteten Räumen werden sakrale Kunstwerke aus vor- und nachreformatorischer Zeit sowie für die Klostergeschichte wichtige Urkunden und Bücher gezeigt. Kunsthistorisch von europäischem Rang sind vor allem die ausgestellten textilen Objekte.
Die Kosten für die Museumseinrichtung und die erforderlichen Bauarbeiten in Höhe von rd. 600.000 Euro sowie die für Planung und Realisierung notwendigen Personalleistungen trug die Klosterkammer Hannover.
|

Blick in das am 4. April eröffnete neue Museum im Kloster Isenhagen

Weitere Bilder von der Eröffnung des neuen Museum im Kloster Isenhagen
|
 |
|
Elisabeth von Calenberg-Göttingen
1510-1558
2008 gedachte die Klosterkammer Hannover des 450. Todestages ihrer Wegbereiterin, der welfischen Reformationsfürstin Elisabeth von Calenberg-Göttingen, Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg.
2010 erinnert die Klosterkammer mit einem vielfältigen Programm an den 500. Geburtstag dieser für die Geschichte Niedersachsens so bedeutenden Frau.
Weitere Informationen über Leben und Werk von Elisabeth von Calenberg-Göttingen finden Sie auf der Internetseite der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel:
www.hab.de/bibliothek/wdb/elisabeth/
|

Elisabeth von Calenberg-Göttingen 1510-1558
|
 |
|
8. Wissenschaftliches Kolloquium im Kloster Ebstorf
Vom 25. bis zum 28. März 2009 veranstaltete das evangelische Damenstift Kloster Ebstorf im Landkreis Uelzen sein bisher achtes wissenschaftliches Kolloquium. Es stand unter dem Thema "Passion und Ostern in den Lüneburger Klöstern" und war von der Musikwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin Prof. Dr. Linda Maria Koldau von der Universität Frankfurt am Main, die auch die Tagungsleitung hatte, unter Mitwirkung von PD Dr. Martin Warnke von der Leuphana Universität Lüneburg wissenschaftlich vorbereitet worden.
Fachleute für Kirchengeschichte, Liturgie und Liturgiegeschichte, Musikgeschichte und Kunstgeschichte hielten Referate zum Forschungsstand und zu den entsprechenden, in den sechs Lüneburger evangelischen Frauenklöstern vorhandenen reichen mittelalterlichen Quellen zu der liturgisch und geistlich wichtigsten Periode des Kirchenjahres.
Haupttagungsort war das gastgebende, für seinen großen Bestand an mittelalterlichen Sachzeugen bekannte Kloster Ebstorf, begleitet von zwei Exkursionen zu den Klöstern Wienhausen und Lüne sowie einem Konzert der Choralschola Mölln.
|

Die Ebstorfer Äbtissin Erika Krüger begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der wissenschaftlichen Tagung "Passion und Ostern in den Lüneburger Klöstern".

Tagungsbeginn am 25. März 2009
1. Reihe von rechts: Äbtissin Monika von Kleist, Kloster Medingen; Äbtissin Petra Articus, Zisterzienserinnenabtei Seligenthal - am Eröffnungstag hielt sie einen vielbeachteten Vortrag mit dem Thema "Gegenwart der Passions- und Osterliturgie in einem heutigen Frauenkloster"; Musikwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin Prof. Dr. Linda Maria Koldau, Universität Frankfurt am Main - sie zeichnete verantwortlich für die wissenschaftliche Konzeption und Leitung der Tagung und gab am dritten Tagungstag ein Konzert mit wissenschaftlichen Erläuterungen mit dem Thema "Musikalische Quellen zu Passion und Ostern in den Lüneburger Klöstern"; Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Siegele, Ehemann von Frau Prof. Dr. Koldau; Pastor i. R. Jürgen Schinke, Melzingen
|
 |
|
Äbtissinnen und Klosterkammerpräsidentin bei der Landesbischöfin
Bereits zum zehnten Mal haben sich die Äbtissinnen der Klöster und Stifte aus dem Verwaltungsbereich der Klosterkammer Hannover gemeinsam mit Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst und Landesbischöfin Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann zum Adventstee getroffen. Mitgebracht hatten die Äbtissinnen Produkte aus ihren Klöstern, darunter ein klösterliches Kochbuch aus dem Kloster Wülfinghausen und eine CD mit wiederentdeckten klösterlichen Kompositionen vergangener Jahrhunderte.
Bei der Begegnung in der Kanzlei der Landesbischöfin am 12. Dezember 2008 berichteten die Äbtissinnen über ihre Arbeit. Dabei wurde deutlich, wie stark die Klöster und Stifte wieder als Orte der Ruhe und Einkehr gesucht und wahrgenommen werden. Die Bischöfin berichtete aus dem Leben der Landeskirche und betonte die große Verbundenheit mit den Klöstern und Stiften.
|

Äbtissinnen präsentieren Produkte aus ihren Klöstern, v.l.: Uda von der Nahmer, Stift Fischbeck; Sr. Barbara Silbe, Kloster Barsinghausen; Christel Lehmann, Kloster Marienwerder; Sr. Adelheid Wenzelmann, Kloster Wülfinghausen; Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst; Gabriele-Verena Siemers, Kloster Wennigsen; Isabell von Kameke, Stift Bassum; verdeckt: Susanne Wöbbeking, Stift Obernkirchen; Landesbischöfin Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann; Erika Krüger, Kloster Ebstorf; Dr. Sigrid Vierck, Kloster
Walsrode; Bärbel Görcke, Kloster Mariensee

Gedankenaustausch zu Fragen der Zeit, des Glaubens, der Kirche und der Klöster
|
 |
|
Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann besuchte beim Tag der Niedersachsen den Stand des Klostergutes Wöltingerode
Mit einem Stand ihres bei Goslar gelegenen jahrhundertealten Klostergutes Wöltingerode war die Klosterkammer Hannover auf dem 28. Tag der Niedersachsen vom 4. bis 6. Juli 2008 in Winsen/Luhe vertreten. Mehr als 120 Vereine, Organisationen und Körperschaften hatten ihre Informations- und Verkaufszelte aufgeschlagen und damit zu dem vielfältigen dreitägigen Programm beigetragen.
Insgesamt kamen 160.000 Menschen nach Winsen/Luhe. Erfreulich viele von ihnen waren zu Gast im Zelt des Klostergutes Wöltingerode, kauften dessen Erzeugnisse, besonders die hochwertigen Produkte der 325 Jahre alten Wöltingeroder Klosterkornbrennerei, und informierten sich über die verschiedenen gastronomischen, touristischen und kulturellen Angebote des Klostergutes sowie über die umfangreiche Arbeit der Klosterkammer Hannover insgesamt.
Höhepunkt an dem auch von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Verbänden und Vereinen aufgesuchten Klosterkammerstand war der Besuch der niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann, die sich umfassend über Klosterkammer und Klostergut informierte.
|

Petra Breuer vom Klostergut Wöltingerode überreicht Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann bei deren ausführlichem Informationsbesuch des Klostergutsstandes eine Flasche "Elisabeth-Likör", ein Kirschlikör, den die Klosterkornbrennerei Wöltingerode anlässlich des 450. Todesjahres der welfischen Reformationsfürstin Elisabeth von Calenberg-Göttingen in einer limitierten Stückzahl von nur 450 Flaschen hergestellt hat.

Außer der Kultusministerin fanden nach dem verregneten Freitag am Sonnabend und Sonntag unzählige andere Besucherinnen und Besucher den Weg zum Stand des Klostergutes Wöltingerode.
|
 |
|
Uda von der Nahmer - neue Äbtissin von Stift Fischbeck
Seit dem 28. Juni 2008 hat das traditionsreiche Stift Fischbeck an der Weser bei Hessisch Oldendorf eine neue Äbtissin.
Mit einem Festgottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten berühmten Fischbecker Stiftskirche wurde Uda von der Nahmer von der niedersächsischen Landeskommissarin für die Stifte, der Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, in ihr Amt eingeführt und von der Landessuperintendentin des Ev.-luth. Sprengels Hannover, Dr. Ingrid Spieckermann, kirchlicherseits eingesegnet.
Das Kapitel des Stifts hatte Frau von der Nahmer am 26. Januar 2008 zur Nachfolgerin von Silvia Kurre gewählt, die nach zehnjähriger Tätigkeit im August 2007 aus persönlichen Gründen aus dem Amt geschieden war.
Uda von der Nahmer, Mutter zweier erwachsener Söhne, ist Kulturwissenschaftlerin und leitete zuletzt den Kulturbereich der Ostfriesischen Landschaft in Aurich.
|

Uda von der Nahmer - Äbtissin des Stifts Fischbeck

Weitere Bilder von der Einführung der neuen Äbtissin Uda von der Nahmer
|
 |
|
Münsterkirche St. Alexandri in Einbeck mit neuer Orgel
Am 1. Juni 2008 konnte die Klosterkammer in ihrer Einbecker Münsterkirche St. Alexandri mit einem Festgottesdienst, einem Gemeindefest, mit Orgelvorführungen und einem Orgelkonzert unter Teilnahme von rund 550 Gästen eine neue Orgel in Gebrauch nehmen.
Das Orgelwerk wurde von der Firma Gebr. Hillebrand GmbH Orgelbau KG aus Hannover-Altwarmbüchen erstellt. Es hat 37 Register mit 2.303 Pfeifen; die längste Pfeife ist 5,20 Meter hoch. Die komplette Orgelbaumaßnahme kostete 710.000 Euro.
Grußwort der Präsidentin der Klosterkammer Hannover zur Einweihung der Hillebrand-Orgel in der Münsterkirche St. Alexandri zu Einbeck
Nur zehn Monate nach der Orgel im Stift Fischbeck wird in der Einbecker Münsterkirche St. Alexandri ein weiterer Orgelneubau im Bereich der Klosterkammer eingeweiht. Das erfüllt mit Freude, Dankbarkeit und berechtigtem Stolz auf eine erfolgreich abgeschlossene große Gemeinschaftsleistung. Orgelbau, Orgelkultur war und ist stets das Werk vieler. Kein anderes Musikinstrument braucht so viele Köpfe und Hände bei der Planung und beim Bau wie die Orgel, denn kein Instrument besitzt so viele Stimmen und erfüllt so viele Herzen in so großen Räumen. Die überwältigende Polyphonie der Orgel ist der musikalische Ausdruck für das Miteinander in der christlichen Gemeinde, in der die unterschiedlichen Stimmen und Begabungen ihren Platz haben.
Die Klosterkammer Hannover ist seit 1850 für die Unterhaltung der St.-Alexandri-Kirche zuständig und hat den Orgelneubau aus Mitteln des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds fast vollständig finanziert.
Mit Engagement und Zuversicht hat die Münstergemeinde dieses bemerkenswerte Orgelprojekt begleitet und zu seinem Gelingen beigetragen.
So ist diese neue Orgel auch ein Zeugnis für die Lebendigkeit und Identität der Münstergemeinde. Die Orgel wird die Arbeit der Gemeinde unterstützen: im Gottesdienst bei Verkündigung, Lob, Preis und Dank, im Konzertleben von Stadt und Region und nicht zuletzt als spirituelle Kraftquelle.
Die Unterstützung kirchlicher Arbeit gehört zu den verfassungsrechtlich gebotenen und gesicherten Aufgaben der Klosterkammer. Mit der neuen Hillebrandorgel leistet die Klosterkammer einen Beitrag sowohl zum Gemeindeleben wie auch zur Erhaltung der Münsterkirche als einem historisch-kulturellen Erbe, als spirituellem Raum, als ‚gebautem Glauben'.
Für das finanzielle Engagement der Klosterkammer und die Arbeit ihrer Fachleute, für den Orgelbauer, den Orgelsachverständigen, die am Bau beteiligten Gewerke und alle, die das Projekt begleitet haben, wäre es Bestätigung und Erfolg zugleich, wenn die neue Orgel über eine lange Zeit vielen Menschen zur Freude gereicht.
Wunsch verbinden, dass auf der neuen Orgel und der kirchenmusikalischen Arbeit von St. Alexandri Gottes Segen liegen möge.
Sigrid Maier-Knapp-Herbst
Präsidentin der Klosterkammer Hannover
|

Bei der Intonation der neuen Hillebrand-Orgel in St. Alexandri Einbeck; v.l.: Kantorin Ulrike Hastedt, Orgelsachverständiger Prof. Harald Vogel und Intonateur Uwe Behrens

Mit einer Bibellesung und einem Gebet auf der Orgelempore weiht Landessuperintendent Eckard Gorka, begleitet von der Kantorei St. Alexandri, die neue Orgel ein.
(Foto: Stefani Stöckemann/Einbeck)

Der erste Choral auf der neuen Orgel: Kantorin Ulrike Hastedt und Landessuperintendent Eckard Gorka
(Foto: Stefani Stöckemann/Einbeck)
|
 |
|
Gedenkgottesdienst aus Kloster Wennigsen zum 450. Todesjahr von Elisabeth von Calenberg-Göttingen live im Zweiten Deutschen Fernsehen
Am Sonntag, dem 6. April 2008, übertrug das Zweite Deutsche Fernsehen(ZDF) von 9.30 Uhr bis 10.15 Uhr live aus der Klosterkirche in Wennigsen (Region Hannover) unter dem Motto "Auf den Zweiten Blick - Wo die Seele Atem holt" einen Gedenkgottesdienst anlässlich des 450. Todesjahres der welfischen Reformationsfürstin und Initiatorin der Klosterkammer Hannover, Elisabeth von Calenberg-Göttingen, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg.
Der Gottesdienst bildete den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen und Projekten, mit denen die Klosterkammer im Jahre 2008 an die Person und das Wirken von Elisabeth von Calenberg-Göttingen erinnert.
Zentrales Thema des Gottesdienstes, in dem Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann predigte, war das Kloster als Ort der Ruhe, Einkehr und Meditation - als Ort, wo die Seele Atem holen kann.
Dass die Klosterkammer heute in Niedersachsen 17 klösterliche Einrichtungen für Einkehr suchende Menschen bereithalten kann, verdankt sie Elisabeth von Calenberg-Göttingen, die 1542 für ihr Fürstentum eine evangelische Kirchen- und Klosterordnung erließ.
Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte die Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, die etwa 450 Gottesdienstteilnehmer, unter ihnen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur. Ministerpräsident Dr. h.c. Christian Wulff überbrachte die Grüße der niedersächsischen Landesregierung. Für die Bistümer Hildesheim und Osnabrück sprach der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle.
Beim nachfolgenden Empfang konnten sich die Gäste anhand der frisch restaurierten Klosterräumlichkeiten von den baudenkmalpflegerischen Leistungen der Klosterkammer überzeugen sowie reichhaltiges Informationsmaterial über die Arbeit der Klosterkammer sammeln und Produkte der weithin bekannten Wöltingeroder Klosterkornbrennerei probieren und erwerben.
|

Elisabeth von Calenberg-Göttingen, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, um 1530; im Jahre 2008 gedenkt die Klosterkammer Hannover des 450. Todestages der Reformationsfürstin und Ahnfrau des Klosterfonds.

Weitere Bilder zum Gedenkgottesdienst aus Kloster Wennigsen zum 450. Todesjahr von Elisabeth von Calenberg-Göttingen
Predigt von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann
Begrüßungsrede der Präsidentin der Klosterkammer Hannover, Sigrid Maier-Knapp-Herbst
Grußwort des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Christian Wulff.
Grußwort von Bischof Norbert Trelle, Bistum Hildesheim
|
 |
|
Reinhild Frfr. von der Goltz - neue Äbtissin von Kloster Lüne
Seit dem 29. März 2008 wird das evangelische Damenstift Kloster Lüne in Lüneburg von Reinhild Frfr. von der Goltz geleitet. Mit einem Festgottesdienst in der Lüner Klosterkirche und einem anschließenden Empfang wurde die 59-jährige verwitwete Mutter von vier erwachsenen Kindern und siebenfache Großmutter in ihr Amt eingeführt. Als Äbtissin trägt sie die geistliche, kulturelle, personelle und wirtschaftlich-organisatorische Verantwortung für das 1172 für Benediktinernonnen gegründete und seit 1562 evangelische Kloster.
Gegenüber der Niedersächsischen Landeskommissarin für die Lüneburger Klöster, Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst, gelobte die Äbtissin bei der staatlichen Einführung, mit der der Gottesdienst begann, die Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben. - In ihrer Einführungsrede vor mehr als 250 Gästen aus Kirche, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur verwies die Klosterkammerpräsidentin auf das Erfordernis, klösterliches Erbe und klösterliche Tradition ungeschmälert zu erhalten und zugleich unserer Zeit anzupassen.
Kirchlich eingesegnet wurde Frfr. von der Goltz von Hans-Hermann Jantzen, dem Landessuperintendenten des evangelisch-lutherischen Sprengels Lüneburg. In seiner Predigt ging der Landessuperintendent besonders auf die bisherige ehrenamtliche Tätigkeit der Äbtissin für das Kloster Wienhausen bei Celle und das Benediktinerkloster Huysburg bei Halberstadt ein sowie auf den persönlichen und beruflichen Lebensweg der studierten Pharmazeutin und landwirtschaftlichen Unternehmensberaterin.
Bereits vor ihrer Einführung hatte Frfr. von der Goltz in Presseinterviews ihre Absicht zur engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Klosterkammer Hannover bekräftigt, die seit 1963 stellvertretend für das Land Niedersachsen für die Erhaltung der sechs Lüneburger Frauenklöster zuständig ist.
|

Äbtissin Reinhild Frfr. von der Goltz stellt sich nach ihrer Einführung im historischen Äbtissinnenthron im Kapitelsaal von Kloster Lüne den Fotografen

Äbtissin Frfr. von der Goltz (Mitte) vor Ihrer Einführung durch die Nds. Landeskommissarin für die Lüneburger Klöster

Einführung von Reinhild Frfr. von der Goltz als Äbtissin des Kloster Lüne durch die Nds. Landeskommissarin für die Lüneburger Klöster, Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst

Während des Einführungsgottesdienstes, 3. v.l.: Äbtissin Frfr. von der Goltz; 5. v.l.: Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Nds. Landeskommissarin und Präsidentin der Klosterkammer Hannover

Die kirchliche Einführung von Äbtissin Frfr. von der Goltz nimmt der Landessuperintendent des ev.-luth. Sprengels Lüneburg, Hans-Hermann Jantzen (3. v.r.), vor.

Beim Empfang nach der Einführung: Äbtissin Frfr. von der Goltz und Landessuperintendent Jantzen

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge gratuliert der Äbtissin zu ihrem neuen Amt.

Empfang nach der Äbtissinneneinführung: Klosterkammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge

Sohn und Enkelkind gratulieren
|
|
|