03.04.2012

Ministerin Johanna Wanka besucht Restaurierungswerkstatt

Diplom-Restauratorin Kirsten Schröder (rechts) zeigt Prof. Dr. Johanna Wanka und Hans-Christian Biallas Restaurierungsarbeiten an einem Äbtissinnenporträt aus dem Kloster Walsrode dem 18 Jahrhundert.

Anlässlich ihres Besuches in der Klosterkammer am 3. April 2012 informierte sich Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, über Maßnahmen des Denkmalschutzes: Neben der Zuständigkeit der baulichen Unterhaltung von 20 Kloster- und Stiftsanlagen sowie 43 Domen und Kirchen gehört auch die Restaurierung von Jahrhunderte alten Gemälden, Skulpturen, Möbeln und Wandmalereien zu den Aufgaben der Klosterkammer.

"Darüber hinaus erfüllen wir unsere vielfältigen Stiftungsaufgaben: Mehr als drei Millionen Euro pro Jahr vergibt die Klosterkammer für soziale, schulische und kirchliche Projekte", erläuterte Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas der Ministerin. Bei einem Rundgang durch die Restaurierungswerkstatt der Klosterkammer zeigte sich Ministerin Wanka beeindruckt von der Vielgestaltigkeit der dortigen Arbeit. Besonders gut gefiel ihr, dass die insgesamt sechs Restauratoren und Restauratorinnen regelmäßig Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst aus Hildesheim sowie von der Fachhochschule Köln im Praxissemester und im Vorpraktikum betreuen. Diplom-Restauratorin Kirsten Schröder berichtete Prof. Wanka unter anderem von ihrer Arbeit zu Prozessionsfahnen aus dem Kloster Lüne, die im frühen 15. Jahrhundert angefertigt worden waren: Ihre wissenschaftlich fundierten Ergebnisse zu den frühen Leinwandmalereien erscheinen im August im Deutschen Kunstverlag.