Erhalt & Pflege

Sanierung des Von-Clüver-Hauses im Stift Fischbeck

Zeitraum: 2017-2018
Kosten: rund 424.000 Euro inklusive rund 116.000 Euro EU-Leader-Mittel
Umfang: Umfangreiche Sanierung von Außen- und Innenbereich, von der Fassade und den Außenwänden bis zur Erneuerung von Schwellen, Türen und Fenstern
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling und Bauleiter Reiner Dittmann, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Das zweigeschossige Von-Clüver-Haus bildet gemeinsam mit dem Abteigebäude und dem Torhaus das Entree zum Stiftsensemble Fischbeck. Das Gebäude wurde 1743/44 als Wohnhaus errichtet. Neben der Fachwerkfassade waren substanzielle Schäden auch im Dachraum sowie im westlichen Holztragwerk vorhanden.

Im 2016 eigens von der Klosterkammer für die Stifte Fischbeck und Obernkirchen initiierten fünfjährigen Bauunterhaltungsförderprogrammes konnte mit Hilfe von zusätzlich beantragten EU-Leader-Fördermitteln ein Sanierungspaket für das Von-Clüver-Haus geschnürt werden:

  • Obere Geschossdeckendämmung
  • Feuchtesanierung des Kellers und des Erdgeschosses
  • Wiederherstellung der Fassade nach historischem Vorbild
  • Sanierung der Außenwände samt der Gefache
  • Erneuerung der Fußbalken und Schwellen
  • Erneuerung der Eingangstüren und Fenster
  • Sanierung des Flures, Treppenhauses im Erd- und Obergeschoss sowie des Dachraumes

Die Arbeiten wurden ab April 2017 umgesetzt. Im Verlauf wurde an der West-Fassade festgestellt, dass massive substanzielle Schädigungen an der Tragstruktur vorliegen. Diese setzten sich tief bis in das Gebäudeinnere fort. Um die Fassade und die Decke denkmalfach- und sachgerecht reparieren zu können, mussten in den betroffenen Bereichen sowohl Innenraumoberflächen als auch technische Anlagen rückgebaut werden.


Sanierung des Glockenstuhls der St. Mauritiuskirche in Hildesheim

Zeitraum: 2017
Kosten: rund 83.000 Euro
Umfang: Sanierung des Turmhelms und Glockenstuhls inklusive Neuaufbau der Holzkonstruktion über dem Glockengeschoß
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleiter Arno Braukmüller, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die dreischiffige frühromanische Basilika wurde mit Querhaus und Chorturm zwischen 1058 und 1072 errichtet. Seit 1765 hat der Turm einen oktogonalen oberen Teil mit Haube.

Es zeigten sich zunehmend Schäden am Glockenstuhl und an der Holzkonstruktion über dem Glockengeschoß. Zudem wies die in Blei ausgeführte Abdichtung des offenen Glockengeschosses viele Schäden auf. Der Glockenstuhl war laut statischem Gutachten so stark geschädigt, dass ein Neubau angefertigt werden musste. Nach dem Einbau des neuen Glockenstuhls samt historischer Glocken wurde die Kirche mit einer neuen Läuteanlage ausgestattet.


Instandsetzung nach Hausschwammsanierung im Kloster Wöltingerode

Zeitraum: 2017
Kosten: rund 100.000 Euro
Umfang: Instandsetzung von Trag- und Fachwerk mehrerer Hotelzimmer nach einer Hausschwammsanierung
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Nach dem Aufspüren eines Lecks im Kirchenflügel des Klosterhotels Wöltingerode wurde nach weiterer Untersuchung eine Schädigung von mehreren Traghölzern der Wand- und Dachkonstruktion durch Hausschwamm festgestellt.

Nachdem ein Gutachter die Schäden beurteilt hatte, wurden die betroffenen Bereiche in mehreren Hotelzimmern großräumig freigelegt. Nach der Sanierung und Entfernung der vom Hausschwamm befallenen Hölzer, musste die Wand- und Deckenkonstruktion in diesem Bereich umfangreich instandgesetzt werden. Hierfür wurden das Fachwerk an der Außenfassade ebenso wie die Lehmdecken im Gebäude repariert.


Instandsetzung der Nonnenempore in der ehemaligen Klosterkirche Wöltingerode

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 110.000 Euro
Umfang: Parkettsanierung, Neuanstrich Decken und Gewölbe, neue Beleuchtung
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Projektleitung und Planung Katja Hennig, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Im Nonnenchor der ehemaligen Klosterkirche Wöltingerode finden das ganze Jahr über Veranstaltungen des Klosterhotels statt. Tagungen, Seminare, Vorträge, Hochzeitsfeiern, Lesungen und kleinere Konzerte stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an den Raum.

Bei der Instandsetzung wurde das vorhandene Parkett saniert, anschließend sind die Wände und Gewölbe mit Silikonharzfarbe sowie die Rippen und Schlusssteine neugefasst worden. Das Farbkonzept des Raumes basiert auf den Befunden des Kirchenraumes, an den es sich anschießt.

Durch die neuen Leuchten und der programmierbaren Beleuchtungssteuerung können auf Knopfdruck unterschiedliche Atmosphären, entsprechend der jeweiligen Anforderung, erzeugt werden.


Fenster-Ertüchtigung in der Klosterkapelle des Klosters Walsrode

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 59.000 Euro
Umfang: Ausbesserung der Fenster in der West- und Ostfassade der Klosterkapelle und UV-Schutz
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Henrik Boldt, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die Fenster in der Westfassade der Klosterkapelle wiesen starke Schädigungen auf. In der Klosterkapelle hängen wertvolle Portraits früherer Äbtissinnen des Klosters, auf die zuvor ungefiltert Sonnenlicht einstrahlen konnte. Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung schädigt die Bilder, die aufwändig restauriert werden müssen.

Tischler haben die Fenster der Westfassade der Klosterkapelle repariert und die Beschläge und Bänder überarbeitet. In der Werkstatt haben sie auf die Fensterscheiben UV-Schutzfolien auf der Raumseite aufgebracht. Schließlich erhielten die Fensterrahmen beidseitig einen Neuanstrich.

In der Ostfassade des Remters sind einfach verglaste Fenster eingebaut. Sie stellen eine wesentliche Schwachstelle in der Gebäudehülle dar. Im Innenraum war während der Heizperiode Zugluft festzustellen, dies schränkte die Nutzbarkeit des Raumes ein. Durch den Einbau von inneren Vorsatzscheiben und Zugluftdichtungen wurden diese Fenster langfristig energetisch ertüchtig.


Instandsetzung eines Abschnitts der Klostermauer am Kloster Riechenberg

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 35.000 Euro
Umfang: Teilabtragung, Ertüchtigung des Fundamentes und Neuaufbau
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Ein Teilbereich der historischen Umfassungsmauer des Gethsemaneklosters in Riechenberg war vom Einsturz bedroht. Ursache hierfür waren Schwächen im Fundament und Bäume welche gegen die Mauer aus Naturstein drückten.

Für die Instandsetzung der Umfassung musste der Boden an der Außenseite entfernt, die Mauer sorgfältig abgetragen und ein neues Fundament aus Beton hergestellt werden. Mehrere Bäume, die im Innenbereich des Klosters gegen die Mauer drückten, wurden gefällt. Für den neuen Aufbau der Mauer wurden die alten Bruchsteine wiederverwendet und mit abgestimmtem Mörtel verfugt. Eine Sperrlage im Sockelbereich sowie eine Mauerkappe helfen in Zukunft, die Mauer zusätzlich vor Feuchtigkeit zu schützen.


Instandsetzung einer Natursteinmauer auf dem Gelände des Stiftes Obernkirchen

Zeitraum: 2016
Kosten: rund 100.000 Euro
Umfang: Teilweise Neuaufbau, teilweise Sanierung der Sandsteinmauer
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleitung Reiner Dittmann, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Wo früher einmal die Hühner der Landfrauenschule scharrten, befindet sich heute, östlich an das Stiftsgelände angrenzend, der La-Flèche-Park. Dessen Gelände wird nach Süden von einer etwa 120 Meter langen Mauer aus Obernkirchner Sandstein zur Straße hin begrenzt. Diese trägt bezeichnenderweise den Namen „An der Stiftsmauer“. Die Mauer ist im Mittel 80 Zentimeter breit und rund 1,65 Meter hoch. Sie war in Teilbereichen umgestürzt und musste vollständig neu aufgebaut werden. Andere Abschnitte konnten weniger aufwändig repariert und neu verfugt werden.


Mauer-Instandsetzung auf dem Gelände des Klosters Mariensee

Zeitraum: 2016
Kosten: rund 55.000 Euro
Umfang: Instandsetzung der 56 Meter langen Ziegelmauer
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleitung Reiner Dittmann, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Das Gelände des Klosters Mariensee wird im Osten durch eine insgesamt 56 Meter lange und zwei Meter hohe Ziegelmauer begrenzt. Sie stellt dort den Abschluss in Richtung Straße dar und ist für das dörfliche Ortsbild prägend. Durch einen sehr alten, massiven Efeubewuchs war die Mauer in vielen Abschnitten schadhaft, ein Teil war bereits eingestürzt. Zunächst mussten die Steine abgetragen und die Fundamente einem Abschnitt erneuert werden. Mit zumeist alten Steinen wurde die Mauer dann neu aufgebaut. Als Mauerkrone bilden Sandsteinplatten den oberen Abschluss.


Sanierung des Innenraums der Klosterkirche Ebstorf

Zeitraum: 2014/2015
Kosten: insgesamt rund 895.000 Euro, Anteil Klosterkammer 705.000 Euro
Umfang: Sanierung des Innenraums inklusive Heizungsanlage und Elektrik
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Reinhard Benhöfer, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die Kirche des Klosters Ebstorf im gotischen Stil des 14. Jahrhunderts bedurfte einer grundlegenden Sanierung: Ein neues Konzept zur Anordnung der Bänke schaffte 600 Sitzplätze mit mehr Bewegungsfreiheit als zuvor. Fußböden, die Heizungsanlage und Elektrik wurden komplett erneuert sowie Ruß und Verschmutzungen entfernt. Ein maßgefertiges Raumgerüst war für die Arbeiten an Wänden, Decken und Fenstern notwendig.


Instandsetzung des Dienstgebäudes der Klosterkammer

Zeitraum: 2014/2015
Kosten: rund 1,1 Millionen Euro
Umfang: Instandsetzung von Dach- und Fassadenflächen
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleiter Oliver Gruba, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Innerhalb von zwei Jahren hat die Bauabteilung das Dienstgebäude der Klosterkammer in Hannover instand setzen und energetisch optimieren lassen. Dies umfasste die Erneuerung von Teilen der Dachfläche und Dämmung. Die vorhandenen Kastenfenster wurden beibehalten und durch zusätzliche Dichtungen aufgewertet. An den Fassadenflächen wurden die Stuck- und Zierelemente repariert und Gesimse durch Zinkbleche geschützt. Im Zuge der Arbeiten wurde ein alter Befall mit Hausschwamm entdeckt und entfernt.


Neueindeckung des Daches der Klosterscheune in Wiebrechtshausen

Zeitraum: 2015
Kosten: rund 200.000 Euro
Umfang: Sanierung des Daches und Instandsetzung der Fassade
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleiter Arno Braukmüller, Abteilung für Bau- und Kunstpflege

Aus dem baulichen Bestand des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters in Wiebrechtshausen stammen Teile der sogenannten Zehntscheune. Das Gebäude schließt südlich an die spätromanische Klosterkirche St. Marien an und beherbergt unter seinem Dach die Ruinen der um 1237 bis 1247 datierten mittelalterlichen Klosteranlage, hier das sogenannte Nonnenhaus. Sowohl das Wirtschaftsgebäude als auch die Ruinen sind als hochrangige Baudenkmale deklariert. Das Dach der 45 Meter langen Scheune war beschädigt und bedurfte einer Erneuerung. Zusätzlich musste auch das Mauerwerk insbesondere im Bereich der Ostfassade instand gesetzt werden.


Turmsanierung der Klosterkirche Fredelsloh bei Northeim

Bauzeitraum: 2012 - 2014
Kosten: rund 740.000 Euro
Umfang: Sandsteinfassade der zwei Kirchtürme
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling und Bauleiter Arno Braukmüller, Abteilung für Bau- und Kunstpflege

Die Klosterkirche Fredelsloh präsentiert sich seit 2014 wieder in ihrer schlichten Schönheit, die der Romanik eigen ist: Die Bauarbeiten an den beiden Kirchtürmen konnten nach zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen werden. Die Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutenden niedersächsischen Baudenkmälern. Die Türme aus Sandsteinquadern waren stark sanierungsbedürftig. Neben ausgewaschenen Fugen und absandenden weichen Steinoberflächen waren es vor allem die Hohlräume hinter einer scheinbar intakten Fassade, die die Experten aufwendig instand setzen mussten.


Eine Straße verläuft vor einer steinernen Kirche.

Nach der Sanierung: die barocken Sandstein-Fassade der Heilig-Kreuz-Kirche in Hildesheim.
Foto: Klosterkammer 

Fassadeninstandsetzung an der Heilig-Kreuz-Kirche in Hildesheim

Bauzeitraum: 2013
Kosten: rund 230.000 Euro
Umfang: Barocke Sandsteinfassade der West- und Nordseite
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling und Bauleiter Reiner Dittmann, Abteilung für Bau- und Kunstpflege

Die West- und Nordseite der barocken Sandstein-Fassade der Heilig-Kreuz-Kirche in Hildesheim wurden instandgesetzt. Die Ursprünge des Gebäudes gehen auf eine Toranlage aus dem 11. Jahrhundert zurück, die später in eine Kirche umgewandelt wurde. Notwendig geworden waren die umfangreichen Sanierungsarbeiten aufgrund von Auswirkungen der Witterung. Zunächst hat die Klosterkammer-Bauabteilung in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalschutz eine Voruntersuchung sowie eine Schadenskartierung vorgenommen. Anschließend stand die schonende Reinigung der Flächen an. An einigen Stellen war der weiche Sandstein mürbe und musste ausgetauscht werden. Nach der Reinigung, Fugen- und Steinsanierung ist Schlämmputz aufgetragen worden, der die Fassade zukünftig schützt.


Vor einem eingerüsteten Kirchturm steht ein hoher Baukran.

Die Sanierungsarbeiten am Westwerk der Fischbecker Stiftskirche waren mit einem hohen Aufwand verbunden. Foto: Klosterkammer

Fassadensanierung an der Fischbecker Stiftskirche bei Hameln

Bauzeitraum: 2013 - 2014
Kosten: insgesamt rund 300.000 Euro, Anteil der Klosterkammer 180.000 Euro
Umfang: Sanierung des Westwerks
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling und Bauleiter Reiner Dittmann, Abteilung für Bau- und Kunstpflege

Die 800 Jahre alte Westfassade der Stiftskirche Fischbeck wurde saniert. Bei der Restaurierung der Westwerkvorhalle im Jahr 2011 hatten die Klosterkammer-Experten festgestellt, dass die Mauern des Westwerks auffallend feucht waren. Bei genauerer Untersuchung zeigte sich, dass für das Westwerk eine Grundsanierung notwendig war. Dazu gehörten die Neueindeckung des Turmhelms, die Sanierung des Dachstuhls und des Daches sowie die Restaurierung der Fassade.


Eine Kirche, im Vordergrund ist ein Friedhof zu erkennen.

Die Außenansicht der St.-Nikolaus-Kirche nach Abschluss der Renovierung. Foto: Andreas Lechtape/Münster

Fassadeninstandsetzung an der St.-Nikolaus-Kirche in Göttingen

Bauzeitraum: 2006 - 2011
Kosten: insgesamt rund 520.000 Euro (drei Bauabschnitte: West- und Südseite des Turmes sowie Ost- und Nordfassade)
Umfang: Wiederherstellung der denkmalgerechten Fassung
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Werner Lemke, Bauleiter Arno Braukmüller, Abteilung für Bau- und Kunstpflege

In neuem Glanz strahlt die gesamte Fassade der St.-Nikolaus-Kirche seit 2011. Mit der Fertigstellung der Nordfassade sind die Restaurierungsarbeiten, die 2006 begonnen hatten, abgeschlossen worden. Die ehemalige Wallfahrtskirche ist das letzte Zeugnis eines Augustinerinnenklosters und thront weithin sichtbar auf einer Anhöhe oberhalb Göttingens. Vor der Sanierung lag das unbehauene Natursteinmauerwerk frei. Untersuchungen an der Bausubstanz hatten jedoch ergeben, dass die historische Fassung hellen Putz und rötlich gestrichene Eckquader und Gesimse einschloss, was in der denkmalgerechten Neufassung wiederhergestellt wurde.


Eine Bruchsteinmauer: davor ist ein Bereich zu sehen, der mit Erde abgedeckt ist.

Die sanierte Mauer auf dem Stiftsgelände in Oberkirchen.
Foto: Klosterkammer/Reiner Dittmann

Mauersanierung am Stift Obernkirchen bei Minden

Bauzeitraum: 2010
Kosten: insgesamt rund 225.000 Euro, Anteil Klosterkammer 20.000 Euro
Umfang: Wiederherstellung der Mauer an der Süd- und Westseite
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Werner Lemke, Bauleiter Reiner Dittmann, Abteilung für Bau- und Kunstpflege

Von einer mächtigen Steinmauer wird das Stiftsgelände in Obernkirchen nach Süden und Westen hin eingefasst, sie grenzt an den Stiftsgarten. Große Teile des Bauwerks waren viele Jahre lang in einem schlechten Zustand und drohten zuletzt einzustürzen. Mittel flossen aus der Europäischen Union, dem Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes, der Niedersächsischen Landesdenkmalpflege, dem Landkreis Schaumburg sowie der Stadt und dem Stift Obernkirchen.