Wild & Jagd

Die Jagd ist ein wichtiger Faktor, um Wildbestände zu regulieren und Schäden im Wald vorzubeugen. Die Klosterforsten beteiligen bevorzugt regionale Jäger über Jagderlaubnisscheine. Wildfleisch wird in den Herkunftsregionen vermarktet.

Ein hölzerner Hochsitz in einem Mischwald.

Ein Hochsitz in der Klosterrevierförsterei Garlstorfer Wald.
Foto: Landpixel

Jagden des Klosterkammerforstbetriebes finden wieder statt

Die deutsche Bundesregierung hat in Absprache mit den Landesregierungen am 28. Oktober 2020 strenge Kontaktbeschränkungen zunächst befristet bis zum 30. November – beginnend mit dem 2. November 2020 – beschlossen. Der Klosterkammerforstbetrieb hat aufgrund dessen alle Jagden in Niedersachsen, die bis zum 19. November 2020 und in Thüringen bis zum 17. November 2020 stattfinden sollten, abgesagt.

In Niedersachsen werden wir ab dem 20.11.2020 und im Freistaat Thüringen ab dem 18.11.2020 wieder jagen.

Aktuellen Lage (Stand 12.11.2020)

In der Niedersächsischen Corona-Verordnung §2 Abs.3 Nr.3 wird die Jagd einer beruflichen Tätigkeit oder einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr (Afrikanische Schweinepest, ASP) gleichgestellt, darauf hat das zuständige Landwirtschaftsministerium ausdrücklich hingewiesen. Damit können (und sollen) Jagden, die diesen Zwecken dienen, unter strengen Auflagen auch im Lockdown Jagden stattfinden. Wir tragen den aktuell geltenden strengen Hygienemaßstäben umfänglich Rechnung mit unserm Hygienekonzept.

Entsprechend wurden die oben genannten Jagden nicht abgesagt und alle bereits erfolgten Zu- oder Absagen behalten ihre Gültigkeit. Wer sich umentscheiden möchte, nutzt bitte ausschließlich unser Jagdportal – zu erreichen über den Link unten auf der Seite – oder unsere E-Mail-Adresse jagd@klosterforsten.de.

 

Die tierschutzgerechte Jagd ist ein Bestandteil der Forstwirtschaft. Weil natürliche Feinde weitgehend fehlen, ist die Regulation der Wildbestände in den Klosterforsten eine wichtige Voraussetzung, um waldbauliche Ziele zu erreichen. Die tierschutzgerechte, systematische, und zeitlich begrenzte Bejagung beugt Schäden im Wald und auf landwirtschaftlichen Flächen vor. Wildfleisch aus heimischen Wäldern wird zudem als natürliches und nachhaltiges Lebensmittel in der Region aus der es stammt vermarktet.

Die Jagdbeteiligung in den Klosterforsten ist auf verschiedene Weise möglich. Überwiegend werden Jagderlaubnisscheine für festgelegte Bezirke vergeben. Diese gelten jeweils für ein Jagdjahr (1. April bis 31. März jeden Jahres). Weiterhin besteht in den Klosterforsten die Möglichkeit der Ansitzjagd im Rahmen einer Kurzjagderlaubnis sowie der Einzeljagd auf Trophäenträger. Zudem ist die Teilnahme an den herbstlichen Drückjagden für vom Stand schnallende oder durchgehende Hundeführer mit ihren geprüften Jagdhunden sowie für geprüfte Nachsuchengespanne möglich.

Interessenten können sich im Bewerbungsbereich des Klosterforsten Jagdportals schriftlich bewerben. Diese erreichen Sie über den nachfolgenden Link:

Klosterforsten Jagdportal

 

 

Hinweise zu Jagderlaubnisscheinen
(pdf 770 KB)