Wild & Jagd

Die Jagd ist ein wichtiger Faktor, um Wildbestände zu regulieren und Schäden im Wald vorzubeugen. Die Klosterforsten beteiligen bevorzugt regionale Jäger über Jagderlaubnisscheine. Wildfleisch wird in den Herkunftsregionen vermarktet.

Ein hölzerner Hochsitz in einem Mischwald.

Ein Hochsitz in der Klosterrevierförsterei Garlstorfer Wald.
Foto: Landpixel

Die tierschutzgerechte Jagd ist ein Bestandteil der Forstwirtschaft. Weil natürliche Feinde weitgehend fehlen, ist die Regulation der Wildbestände in den Klosterforsten eine wichtige Voraussetzung, um waldbauliche Ziele zu erreichen. Die tierschutzgerechte, systematische, und zeitlich begrenzte Bejagung beugt Schäden im Wald und auf landwirtschaftlichen Flächen vor. Wildfleisch aus heimischen Wäldern wird zudem als natürliches und nachhaltiges Lebensmittel in der Region aus der es stammt vermarktet.

Die Jagdbeteiligung ist in den Klosterforsten über Jagderlaubnisscheine (JES) möglich. Diese werden gegen eine Gebühr bevorzugt an private Jäger aus der jeweiligen Region vergeben. Es gibt zwei Varianten der Jagderlaubnisscheine, entweder für einen festgelegten Bezirk oder für bestimmte Trophäenträger. Vergeben wird die Erlaubnis jeweils für ein Jagdjahr, das zu jedem 1. April beginnt. Interessenten können sich zu den aktuellen Möglichkeiten jeweils ab dem Jahreswechsel schriftlich erkundigen: Schreiben Sie bitte eine E-Mail an jagd(at)klosterforsten.de oder einen Brief an den Klosterkammerforstbetrieb, Stichwort: Jagderlaubnisschein.

Hinweise zu Jagderlaubnisscheinen
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