Projekte Bau- & Kunstpflege

Hier finden Sie eine Auswahl von Dokumentationen zu abgeschlossenen Projekten der Abteilung für Bau- und Kunstpflege. Weitere Projekte aus den vergangenen Jahren, finden Sie in unserem Archiv.

Konservierung des Marienaltars im Kloster Wienhausen

Zeitraum: 2019
Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Restaurierungswerkstatt bearbeitet
Umfang: Untersuchung, Reinigung und Festigung der Farbfassung
Zuständige der Klosterkammer: Leiterin Corinna Lohse, Restauratorinnen Kirsten Schröder, Christiane Adolf und Restaurator David Mühlenhaupt, Restaurierungswerkstatt

2019 wird im Kloster Wienhausen das 500-jährige Jubiläum des Flügelaltars im Nonnenchor gefeiert. Jener Marienaltar wurde im Jahre 1519 durch die Äbtissin Katharina Remstede und dem Propst Wulbrand von Oberge gemeinschaftlich gestiftet. Er ist bemerkenswert in seiner Bilddarstellung und in Hinblick auf die Entstehungszeit in den Jahren des Umbruchs nach der Reformation bedeutungsvoll.

Anlässlich des Geburtstages untersuchten Mitarbeiter der Klosterkammer den Zustand des Retabels und seine bis heute original erhaltene Farbfassung. Um an den Reliefs arbeiten zu können, wurde hierzu ein Gerüst aufgestellt. Für die anschließend notwendige Reinigung kamen verschiedene weiche Pinsel und spezielle Reinigungsschwämme zum Einsatz. In Teilen wurde die Farbfassung gefestigt.


Zweiter Bauabschnitt: Instandsetzung des Pächterwohnhauses auf dem Klostergut Wöltingerode

Zeitraum: 2018/2019
Kosten: rund 332.000 Euro
Umfang: Sanierung des Mauerwerkes, Erneuerung des Putzes und Neuanstrich nach restauratorischen Befunden
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Tobias Lecher als Bauherrenvertreter, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Kloster Wöltingerode wurde im 12. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. 1676 vernichtete ein Feuer die Konventgebäude und beschädigte die Kirche. Der Wiederaufbau erfolgte umgehend und so erhielten die Klausurgebäude ihr bis heute erhaltenes barockes Erscheinungsbild. Bei dem in jüngerer Vergangenheit als Pächterwohnhaus genutztem Gebäude handelt es sich um das ehemalige Propsteigebäude aus dem Jahr 1698.

Die Fassaden waren erheblich durch Feuchtigkeit geschädigt. Durch Setzungen hatten sich zusätzlich Risse gebildet. Die Mauerkrone war horizontal auf Grund von vormals vorhandenen Schäden in der Dachkonstruktion verschoben.

Folgende Arbeiten wurden unter anderen ausgeführt: Abnahme des Altputzes und Ausbau der Fenstergitter, Sanierung des Mauerwerks, des Sockels und der Fundamente, Erneuerung des Putzes als Kalkputz, Sanierung der Sandsteingewände an Fenstern, Türen sowie an den Eingangstreppen sowie ein Neuanstrich der Fassade mit Kalkfarbe.

Eine im Vorfeld durchgeführte restauratorische Untersuchung hatte zum Ergebnis, dass die graubeige gefassten Fassaden ursprünglich in einem Rotton gestrichen waren. Heute zeigt sich die Probstei wieder ihrer historischen Bedeutung angemessen in einem kräftigen Rot.

Dipl.-Ing. Tanja Gockel von der IGP Gockel PartGmbH war die Projektarchitektin für das Bauvorhaben in allen Leistungsphasen.


Reparatur von Sturmschäden am Dach der Stiftskirche Grauhof

Zeitraum: 2018/2019
Kosten: rund 275.000 Euro
Umfang: Notsicherung und abschließende Instandsetzung des Kirchendaches, in Teilen Wiederherstellung der Dach- und Deckenkonstruktion, Fassadenarbeiten
Zuständige der Klosterkammer: Abteilungsleiterin Rita Hoheisel, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Am 18. Januar 2018 zog das Sturmtief Friederike über Norddeutschland und hinterließ verheerende Schäden – auch an dem Dach der Stiftskirche Grauhof. Neben zahlreichen Schäden an der Dacheindeckung war besonders die Südseite der Kirche betroffen. Hier hatte der Wind an einer großen Fläche die gesamte Dachkonstruktion abgerissen und vom Dach geschleudert.

Zur Notsicherung und abschließenden Instandsetzung ließ die Bauabteilung ein Gerüst an der Ostseite aufstellen und das Dach abdichten, um den Eintritt von Wasser zu verhindern. Vom Gerüst aus mussten Steinmetzarbeiten an der Traufe der Südseite ausgeführt werden. Gleichzeitig konnten Risse der Putzfassade ausgebessert und notwendige Malerarbeiten an den Kirchenfenstern vorgenommen werden.

Die Zimmermannsarbeiten beinhalteten das Wiederherstellen der vom Sturm beschädigten Dach- und Deckenkonstruktion. Weil die Schäden so umfangreich waren, wurden Teile des Kirchendaches neu mit Naturschieferplatten eingedeckt.


Überarbeitung des Klostermuseums im Kloster Wienhausen

Zeitraum: 2014-2018
Kosten: rund 158.500 Euro
Umfang: Neukonzeption der Ausstellung, Einbau moderner Vitrinen samt Beleuchtung und Medientechnik Zuständige der Klosterkammer: Projektleitung und Planung Katja Hennig, Kunsthistoriker Dr. des. Jörg Richter gemeinsam mit der Restaurierungswerkstatt, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die ereignisreiche Geschichte des Klosters Wienhausen lässt sich am besten anhand der zahlreichen noch erhaltenen Kunstwerke und Gebrauchsgüter erlebbar machen. Mit der Neuordnung des Klostermuseums werden die wertvollen Exponate nun in einem klaren, aufgeräumten Kontext der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Auf Grundlage des entwickelten didaktischen Konzeptes wurden die Exponate neu geordnet und unter Einsatz moderner Beleuchtungs- und Medientechnik zeitgemäß präsentiert. Durch die passive Klimatisierung der Vitrinen können Schäden an den Kunstgegenständen aufgrund von Klimaschwankungen im Raum vermieden werden. Die Ausstellungsarchitektur stammt von dem Büro Sypereck in Berlin.


Sanierung des Glockenstuhls der St. Mauritiuskirche in Hildesheim

Zeitraum: 2017
Kosten: rund 83.000 Euro
Umfang: Sanierung des Turmhelms und Glockenstuhls inklusive Neuaufbau der Holzkonstruktion über dem Glockengeschoß
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleiter Arno Braukmüller, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die dreischiffige frühromanische Basilika wurde mit Querhaus und Chorturm zwischen 1058 und 1072 errichtet. Seit 1765 hat der Turm einen oktogonalen oberen Teil mit Haube.

Es zeigten sich zunehmend Schäden am Glockenstuhl und an der Holzkonstruktion über dem Glockengeschoß. Zudem wies die in Blei ausgeführte Abdichtung des offenen Glockengeschosses viele Schäden auf. Der Glockenstuhl war laut statischem Gutachten so stark geschädigt, dass ein Neubau angefertigt werden musste. Nach dem Einbau des neuen Glockenstuhls samt historischer Glocken wurde die Kirche mit einer neuen Läuteanlage ausgestattet.


Instandsetzung nach Hausschwammsanierung im Kloster Wöltingerode

Zeitraum: 2017
Kosten: rund 100.000 Euro
Umfang: Instandsetzung von Trag- und Fachwerk mehrerer Hotelzimmer nach einer Hausschwammsanierung
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Nach dem Aufspüren eines Lecks im Kirchenflügel des Klosterhotels Wöltingerode wurde nach weiterer Untersuchung eine Schädigung von mehreren Traghölzern der Wand- und Dachkonstruktion durch Hausschwamm festgestellt.

Nachdem ein Gutachter die Schäden beurteilt hatte, wurden die betroffenen Bereiche in mehreren Hotelzimmern großräumig freigelegt. Nach der Sanierung und Entfernung der vom Hausschwamm befallenen Hölzer, musste die Wand- und Deckenkonstruktion in diesem Bereich umfangreich instandgesetzt werden. Hierfür wurden das Fachwerk an der Außenfassade ebenso wie die Lehmdecken im Gebäude repariert.


Instandsetzung der Nonnenempore in der ehemaligen Klosterkirche Wöltingerode

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 110.000 Euro
Umfang: Parkettsanierung, Neuanstrich Decken und Gewölbe, neue Beleuchtung
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Projektleitung und Planung Katja Hennig, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Im Nonnenchor der ehemaligen Klosterkirche Wöltingerode finden das ganze Jahr über Veranstaltungen des Klosterhotels statt. Tagungen, Seminare, Vorträge, Hochzeitsfeiern, Lesungen und kleinere Konzerte stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an den Raum.

Bei der Instandsetzung wurde das vorhandene Parkett saniert, anschließend sind die Wände und Gewölbe mit Silikonharzfarbe sowie die Rippen und Schlusssteine neugefasst worden. Das Farbkonzept des Raumes basiert auf den Befunden des Kirchenraumes, an den es sich anschießt.

Durch die neuen Leuchten und der programmierbaren Beleuchtungssteuerung können auf Knopfdruck unterschiedliche Atmosphären, entsprechend der jeweiligen Anforderung, erzeugt werden.


Fenster-Ertüchtigung in der Klosterkapelle des Klosters Walsrode

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 59.000 Euro
Umfang: Ausbesserung der Fenster in der West- und Ostfassade der Klosterkapelle und UV-Schutz
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Henrik Boldt, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die Fenster in der Westfassade der Klosterkapelle wiesen starke Schädigungen auf. In der Klosterkapelle hängen wertvolle Portraits früherer Äbtissinnen des Klosters, auf die zuvor ungefiltert Sonnenlicht einstrahlen konnte. Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung schädigt die Bilder, die aufwändig restauriert werden müssen.

Tischler haben die Fenster der Westfassade der Klosterkapelle repariert und die Beschläge und Bänder überarbeitet. In der Werkstatt haben sie auf die Fensterscheiben UV-Schutzfolien auf der Raumseite aufgebracht. Schließlich erhielten die Fensterrahmen beidseitig einen Neuanstrich.

In der Ostfassade des Remters sind einfach verglaste Fenster eingebaut. Sie stellen eine wesentliche Schwachstelle in der Gebäudehülle dar. Im Innenraum war während der Heizperiode Zugluft festzustellen, dies schränkte die Nutzbarkeit des Raumes ein. Durch den Einbau von inneren Vorsatzscheiben und Zugluftdichtungen wurden diese Fenster langfristig energetisch ertüchtig.


Instandsetzung eines Abschnitts der Klostermauer am Kloster Riechenberg

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 35.000 Euro
Umfang: Teilabtragung, Ertüchtigung des Fundamentes und Neuaufbau
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleiter Christian Grießner, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Ein Teilbereich der historischen Umfassungsmauer des Gethsemaneklosters in Riechenberg war vom Einsturz bedroht. Ursache hierfür waren Schwächen im Fundament und Bäume welche gegen die Mauer aus Naturstein drückten.

Für die Instandsetzung der Umfassung musste der Boden an der Außenseite entfernt, die Mauer sorgfältig abgetragen und ein neues Fundament aus Beton hergestellt werden. Mehrere Bäume, die im Innenbereich des Klosters gegen die Mauer drückten, wurden gefällt. Für den neuen Aufbau der Mauer wurden die alten Bruchsteine wiederverwendet und mit abgestimmtem Mörtel verfugt. Eine Sperrlage im Sockelbereich sowie eine Mauerkappe helfen in Zukunft, die Mauer zusätzlich vor Feuchtigkeit zu schützen.


Sanierung der Friedhofskapelle Wennigsen

Zeitraum: 2017
Kosten: rund 125.000 Euro
Umfang: Neugestaltung von Optik und Technik des Innenraums
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Entwurf und Planung Katja Hennig, Bauleiter Mathias Riethmüller, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Der Innenraum des schlichten, eingeschossigen Baus aus dem Jahr 1961 bot nicht mehr die gewünschte Atmosphäre für einen Abschied. Er wurde optisch „aufgeräumt“, durch die Öffnung des Dachraumes über dem Anbau erhalten die Musiker auf der neuen Empore einen geeigneten Platz.

Das hölzerne Tragwerk wurde partiell mit sechs auf dem Ringbalken aufliegenden Balken ergänzt. Zwischen die Balken sind Heizstrahler zur temporären Aufheizung des Raumes bezüglich Höhe und Abstrahlwinkel optimal platziert. Der Raum bekommt in der Kombination von neuer Technik, Licht und Farbgestaltung ein verändertes, modernes Gesicht, ohne seine Herkunft zu verleugnen.


Neubau einer Maschinenhalle am Klostergut Wiebrechtshausen

Zeitraum: 2016
Kosten: rund 285.000 Euro, getragen von der KWS Saat SE als Pächter des Klostergutes
Umfang: Neubau einer nach vorne offenen Hallenkonstruktion
Zuständige: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Entwurf und Planung Katja Hennig, Abteilung Bau- und Kunstpflege, Bauleitung von der Bauabteilung der KWS Saat SE

In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege wurde 2015 das stark baufällige Inspektorenhaus auf dem Gelände des Klostergutes Wiebrechtshausen abgerissen. Für die ehemals kleinteilige Wohnnutzung konnte in dem modernen landwirtschaftlichen Betrieb keine Nutzungsperspektiven entwickelt werden. Zudem war das Gebäude stark durch Hausschwamm geschädigt.

Durch den Neubau der Maschinenhalle, der sich in seinen Abmessungen an dem alten Gebäude orientiert, wurde das Hofensemble wieder geschlossen. Gestaltungsmerkmale der umliegenden Gebäude wie Gauben und Dachneigung wurden aufgenommen und die alten Ziegel wiederverwendet. Heute bietet die stützenfreie Konstruktion mit 10 Metern Tiefe und 48 Metern Breite eine Unterstellmöglichkeit für die immer größeren Landmaschinen.


Einbau eines multifunktionalen Windfangs in der Kirche Nikolausberg

Zeitraum: 2016
Kosten: rund 14.500 Euro
Umfang: Neugestaltung eines Eingangsbereiches im Kircheninneren
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Entwurf und Planung Katja Hennig, Bauleiter Arno Braukmüller, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die abgängige Konstruktion mit schwerem Vorhangstoff am Nordeingang sollte durch einen gläsernen Windfang ersetzt werden, damit auch zukünftig Zugerscheinungen in der Kirche vermieden werden können. Die selbsttragende Konstruktion führt die vorhandene Türöffnung mit Korbbogen in der Farbigkeit der Fensterleibungen fort. In die Seitenteile sind Prospekt- und Gesangbuchablagen integriert, sodass der Eingangsbereich aufgeräumt und klar erscheint.


Modernisierung und Sanierung im Klosterrentamt Osnabrück

Zeitraum: 2016/2017
Kosten: rund 125.000 Euro
Umfang: Renovierung von Büroräumen sowie Grundinstandsetzung einer Wohnung
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernentin Christina Lippert, Bauleitung Henrik Boldt, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Im Klosterrentamt Osnabrück, erbaut 1910, befinden sich die Verwaltungsräume des örtlichen Rentamtes der Klosterkammer sowie drei Mietwohnungen. Im Rahmen einer Baumaßnahme wurden 2016 zwei Büroräume des Rentamtes renoviert und die Erdgeschosswohnung mit rund 100 Quadratmetern Wohnfläche grundinstand gesetzt.

Der Standard der Wohnung entsprach zuvor noch dem der 1960er-Jahre. So war es erforderlich, die haustechnischen Anlagen und das Bad komplett zu erneuern. Aus energetischen Gründen wurden zudem die Fenster und Terrassentüren ausgetauscht. Die Aufteilung der Fenster und Türen folgt wieder dem historischen Vorbild. Über eine neu errichtete Stahltreppe gelangen die Mieter direkt in den zur Wohnung gehörenden Gartenanteil.

Den Abschluss finden die Arbeiten im Klosterrentamt Osnabrück 2017 mit der Überarbeitung der Außenanlagen und der Erneuerung der Eingangstreppe


Instandsetzung einer Natursteinmauer auf dem Gelände des Stiftes Obernkirchen

Zeitraum: 2016
Kosten: rund 100.000 Euro
Umfang: Teilweise Neuaufbau, teilweise Sanierung der Sandsteinmauer
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleitung Reiner Dittmann, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Wo früher einmal die Hühner der Landfrauenschule scharrten, befindet sich heute, östlich an das Stiftsgelände angrenzend, der La-Flèche-Park. Dessen Gelände wird nach Süden von einer etwa 120 Meter langen Mauer aus Obernkirchner Sandstein zur Straße hin begrenzt. Diese trägt bezeichnenderweise den Namen „An der Stiftsmauer“. Die Mauer ist im Mittel 80 Zentimeter breit und rund 1,65 Meter hoch. Sie war in Teilbereichen umgestürzt und musste vollständig neu aufgebaut werden. Andere Abschnitte konnten weniger aufwändig repariert und neu verfugt werden.


Mauer-Instandsetzung auf dem Gelände des Klosters Mariensee

Zeitraum: 2016
Kosten: rund 55.000 Euro
Umfang: Instandsetzung der 56 Meter langen Ziegelmauer
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleitung Reiner Dittmann, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Das Gelände des Klosters Mariensee wird im Osten durch eine insgesamt 56 Meter lange und zwei Meter hohe Ziegelmauer begrenzt. Sie stellt dort den Abschluss in Richtung Straße dar und ist für das dörfliche Ortsbild prägend. Durch einen sehr alten, massiven Efeubewuchs war die Mauer in vielen Abschnitten schadhaft, ein Teil war bereits eingestürzt. Zunächst mussten die Steine abgetragen und die Fundamente einem Abschnitt erneuert werden. Mit zumeist alten Steinen wurde die Mauer dann neu aufgebaut. Als Mauerkrone bilden Sandsteinplatten den oberen Abschluss.


Neugestaltung der Pforte des Klosters Wülfinghausen

Bauzeitraum: 2016
Kosten: rund 95.000 Euro
Umfang: neue Aufteilung der Räume und Sanierung von Empfangs- und Besprechungsraum, Lager und Gesprächszimmer
Zuständige der Klosterkammer: Baudezernent Dr. Tim Wameling, Bauleiter Mathias Riethmüller, Abteilung Bau- und Kunstpflege

Die Pforte des Klosters Wülfinghausen im nördlichen Eingangsbereich ist neu geordnet worden, um mehr Raum für interessierte Besucher zu schaffen. Deckenabhängungen und Raumtrennungen wurden zurückgebaut, Technik und Elektronik erneuert und teils ausgelagert. Durch zwei neue Glas- und Türenelemente gelangt nun Tageslicht in den ehemals dunklen Flur. Die Innenraumgestaltung ist zurückhaltend und verleiht dem Empfangsbereich eine moderne Atmosphäre im historischen Kontext.