Was ist eine Beglaubigung?

Die Beglaubigung ist eine amtliche Bescheinigung über die Richtigkeit einer Unterschrift oder Abschrift. Sie kann als öffentliche Beglaubigung durch einen Notar oder als amtliche Beglaubigung durch eine andere landesrechtlich hierzu ermächtigte Behörde ausgestellt werden. Es ist allgemein eine Bescheinigung, dass Zweitschriften mit dem Original übereinstimmen und speziell im Rechtsverkehr ein gesetzliches Formerfordernis, wonach Unterschriften in bestimmten Verträgen oder Urkunden durch öffentliche Beglaubigung vor einem Notar geleistet werden müssen. Das Grundbuch genießt ein großes öffentliches Vertrauen. Eintragungen dort können nur vorgenommen werden, wenn die entsprechenden Erklärungen in öffentlich beglaubigter Form vorliegen. Die Nachtragsverträge zur Wertsicherung der Klosterkammer werden in das Grundbuch eingetragen und bedürfen daher der notariellen Beglaubigung. Obwohl die Begriffe ähnlich klingen ist die Beglaubigung von der Beurkundung zu unterscheiden. Bei der Beglaubigung wird lediglich die Unterschrift beglaubigt, hingegen bezieht sich die Beurkundung ebenfalls auf den Inhalt eines Dokumentes.