27.01.2026

Baumpatin für Tanne in Wennigsen gefunden

Klosterkammer-Präsidentin und Wennigser Bürgermeister überreichen Heidrun Knust Patenschaftsurkunde

Besiegelten den Erhalt der Tanne vor der Klosterkirche in Wennigsen (v.l.): Dr. Thela Wernstedt, Ingo Klokemann und Heidrun Knust. Foto: Ralf Orlowski

In den Tagen vor Heiligabend 2025 hat die Tanne vor der Klosterkirche in Wennigsen große öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Grund hierfür war, dass die Klosterkammer Hannover den Baum, der vor etwa acht Jahren wild gepflanzt worden ist, fällen lassen wollte, um ihn der Kirchengemeinde für die Gottesdienste zur Verfügung zu stellen.

Dies führte zu einem Protest der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und einer Aktion, zu der die Wennigserin Heidrun Knust aufgerufen hatte. Jede Person, die für den Erhalt der Tanne war, sollte eine Christbaumkugel an den Baum hängen. Anfang Januar 2026 bat sie um ein Gespräch mit Klosterkammer-Präsidentin Dr. Thela Wernstedt. Knusts Anliegen war, die Tanne für die Wennigser Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Das Ergebnis ist für beide Seiten erfreulich: Heidrun Knust hat die Patenschaft für die Tanne übernommen und die Klosterkammer hat zugesagt, den Baum erst einmal nicht zu fällen.

Zur offiziellen Übernahme der Patenschaft haben sich Klosterkammer-Präsidentin Dr. Thela Wernstedt und Baumpatin Heidrun Knust im Beisein des Wennigser Bürgermeisters Ingo Klokemann am 26. Januar 2026 am Ort des Geschehens getroffen. Dr Thela Wernstedt überreichte Heidrun Knust eine Urkunde, in der die Baumfreundin offiziell zur Patin der Tanne erklärt wurde. Auch wetterfeste Christbaumkugeln gehörten mit zum Geschenk. Wennigsens Bürgermeister Ingo Klokemann freute sich ebenso wie Heidrun Knust über das gute Ende der Weihnachtsgeschichte: „Ich bin wirklich dankbar, dass diese schöne Tanne bleiben darf“, sagte Heidrun Knust. (ina)