13.04.2018

Premiere für Open-Air-Ausstellung

200 Jahre Klosterkammer Hannover: 15 großformatige Foto-Tafeln zeigen Klöster und Stifte rund um das Landesmuseum

Projektleiter Uwe Stelter, Prof. Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover, und Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas (von links) bei der Vorstellung der Foto-Installationen.
Foto: Klosterkammer/Lina Hatscher

Auf dem Außengelände des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover zeigen ab sofort 15 drei mal vier Meter große Foto-Installationen, zusammengesetzt aus jeweils 28 Einzelbildern, die Klöster und Stifte aus dem Verwaltungsbereich der Klosterkammer Hannover.

Zu ersten Mal sind im Vorfeld einer Ausstellung rund um das Landesmuseum Foto-Installationen zu sehen. Sie geben einen Vorgeschmack und machen neugierig auf die Ausstellung „Schatzhüterin. 200 Jahre Klosterkammer Hannover“, die im Landesmuseum Hannover vom 20. April bis zum 12. August 2018 zu sehen ist.

Die Foto-Tafeln sind während verschiedener „Click im Kloster“-Workshops der Klosterkammer Hannover entstanden, die seit 2013 regelmäßig stattfinden. Für das Konzept ist der hannoversche Künstler und Fotograf Uwe Stelter verantwortlich. Der Foto-Workshop orientiert sich an dokumentarischen Prinzipien. Diese Vorgehensweise öffnet den Blick der Teilnehmenden für das jeweilige Kloster oder Stift und reflektiert persönliche Sichtweisen.

„Diese Zusammenstellung der Foto-Tafeln finde ich sehr gelungen, weil sie Einblicke in einen wichtigen Teil unserer Arbeit gewährt. Außerdem möchten wir Interesse an der Jubiläums-Ausstellung zur Klosterkammer wecken“, sagte Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer. „Mir gefällt an dem Projekt vor allem der partizipative Ansatz. Menschen, die bisher nie im Kloster waren oder sich mit ihrer Geschichte beschäftigt haben, können mit ihrer Kamera ein Stück Heimat für sich neu entdecken. Dass auch Jugendliche angesprochen werden, ist dabei besonders hervorzuheben“, betonte Prof. Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover.

„Click im Kloster“-Projektleiter Uwe Stelter ergänzte: „Die Fotoinstallationen sollen zu einer Auseinandersetzung mit den dargestellten Bildwelten, aber auch mit der Form der Darstellung verführen. Das serielle Prinzip des Ausstellungsaufbaus lädt dazu ein, alle Fototafeln zu betrachten und einen Spaziergang um das Landesmuseum zu unternehmen.“ (ina)

Bei einem Rundgang um das Landesmuseum können Besucher auf den 15 Foto-Installationen einen Eindruck von vielen der von der Klosterkammer betreuten und unterstützten Klöstern und Stiften in ganz Niedersachsen erlangen.
Foto: Klosterkammer/Lina Hatscher