22.07.2026

Grundschulkinder toben, spielen und basteln

Fortbildung für junge Ehrenamtliche ermöglicht Ferienbetreuung

Die Kinder hielten besondere Erlebnisse während der Ferienbetreuung fest. Foto: Andrea Hesse

Die „SommerKracherKirche“ ist ein neues Projekt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im ev.-luth. Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen. Die Ausbildung des ehrenamtlichen Betreuungsteams wird im ehrenWERT.-Programm der Klosterkammer unterstützt.

200 Kinder im Grundschulalter aus Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen und der Wedemark konnten in der ersten Sommerferienwoche vom 6. bis 10 Juli 2026 für einen geringen Kostenbeitrag auf dem riesigen Grundstück des Heideheims in Kleinburgwedel-Wietze toben und spielen, malen und basteln sowie die Natur in fröhlicher Gemeinschaft erleben. 

Als Projektteam waren dafür Kirchenkreisjugendwartin Anne Basedau, Diakonin Rebecca Wülbern aus der Wedemark, Diakon Jakob Hoffmann aus Burgwedel und Janine Mathias aus der Verwaltung der Evangelischen Jugend verantwortlich. 40 junge Teamerinnen und Teamer kümmerten sich vor Ort darum, dass es allen Kindern gut ging. Sie konnten sich praktisch in der Arbeit mit und für Kinder ausprobieren und weiterbilden. Ihre Ausbildung wurden von der Klosterkammer Hannover im Programm ehrenWERT. mit 10.000 Euro gefördert. 

„Die SommerKracherKirche war ein Erfolg, und wir sind sehr glücklich, dass es so gut gelaufen ist“, sagte Anne Basedau. Helge Meyn-Hellberg, Dezernent in der Abteilung Förderungen der Klosterkammer und zuständig für ehrenWERT., besuchte das Ferienangebot und erklärte: „Der Kirchenkreisjugenddienst in Burgwedel-Langenhagen hat mit der SommerKracherKirche einen wirklichen ‚Kracher‘ gelandet – für die Kinder, die begeistert mitgemacht haben, die Eltern, die wussten, dass ihr Nachwuchs in den Ferien gut betreut ist, und auch für die jungen Ehrenamtlichen, die sich mit der Förderung durch das Programm ehrenWERT. der Klosterkammer weitergebildet haben.“ Weitere Förderer waren der Kirchenkreis und edelKreis Burgwedel-Langenhagen.

Während das Team an Ort und Stelle übernachtete, ging es morgens um 8.30 Uhr für die teilnehmenden Kinder los: Sie wurden an mehreren evangelischen Kirchengemeinden in den vier Regionen mit Bussen abgeholt und ins Heideheim gefahren. In zehn Gruppenzelten mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern bastelten die Kinder Hirschgeweihe, malten Erinnerungsbücher oder brachen zu Naturerkundungen und einer Kinder-Olympiade auf. Jede Gruppe auf dem Gelände des Heideheims hatte ein Patentier und einen Gruppennamen – da gab es Wölfe und Füchse, Luchse, Eichhörnchen und andere heimische Waldtiere auf Schildern und in Form eines Stofftieres für jede Gruppe.

Für Unterstützung im Hintergrund sorgte ein Team um Steffen Kutza von der DLRG-Ortsgruppe Wedemark: Mit einem Einsatzwagen standen sie bereit, um mit Kühlpacks, Pflastern und guten Worten leichte Blessuren zu versorgen. (lah)