02.10.2026
Klosterkammer stellte ihre Arbeit zur Belebung des Stiftsgeländes in Ilfeld vor
Informationen zu Bauprojekten und Eröffnung einer Foto-Installation
Zur Eröffnung dabei waren (v. li.): in der Reihe hinten Revierleiter Erik Speitling, Workshop-Leiter Uwe Stelter, Bauabteilungsleiter Dr. Tim Wameling, Klosterkammer-Präsidentin Dr. Thela Wernstedt, Planerin Katja Hennig, Lehrerin Uta Aschenbrenner und in der Reihe vorne die Schülerinnen Laura Böttcher und Susann Kühne sowie die Lehrerin Susanne Lägel. Foto: Lina Hatscher
Am 2. Oktober 2026 informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klosterkammer Hannover über den aktuellen Stand der Arbeiten im Forstbetriebshof sowie im ehemaligen Verwalterwohnhaus auf dem Gelände.
Rund 30 Interessierte kamen am Freitagnachmittag nach Ilfeld zum Stiftsgelände: An dessen Eingang auf der Nordseite der Kirche St. Georg-Marien begrüßte Klosterkammer-Präsidentin Dr. Thela Wernstedt und sagte: „Wir möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, stehen für Auskünfte bereit und informieren über unsere Arbeit vor Ort.“
Zu den Flächen der Klosterkammer in Thüringen gehört der Stiftsforstbetrieb Ilfeld mit seinen rund 1.600 Hektar Wald. Ende Juni 2026 war eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus der 10. Jahrgangsstufe des Herder-Gymnasiums in Nordhausen dort zu einem Foto-Workshop der Klosterkammer unterwegs. Begleitet von Workshopleiter Uwe Stelter, Revierleiter Erik Speitling und zwei ihrer Kunst-Lehrerinnen sammelte die Gruppe fotografische Eindrücke auf einem Rundweg im Stiftsforst oberhalb von Ilfeld.
Als Ergebnis des Workshops ist eine großformatige Installation mit 28 Bildern entstanden, die nahe dem Eingang zum Gutsgelände montiert ist und nun eröffnet wurde. Bei der Eröffnung dabei waren die zwei Lehrerinnen Uta Aschenbrenner und Susanne Lägel sowie zwei der Schülerinnen, Laura Böttcher und Susann Kühne, die an dem Workshop teilgenommen haben. Workshopleiter Uwe Stelter sagte: „Es handelt sich um eine Gruppenarbeit, jeder Schüler und jede Schülerin ist mit mindestens einem Bild vertreten. Wir haben im dokumentarischen Stil fotografiert, im Mittelpunkt steht das Festhalten von Momenten.“ Unter den Überschriften „Click im Kloster“ und „Click in den Klosterforsten“ veranstaltet die Klosterkammer seit 2013 Foto-Workshops in den von ihr betreuten und unterstützen Klöstern und Stiften sowie den eigenen Forstrevieren, berichtete Pressereferentin Lina Hatscher.
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Klosterkammer-Präsidentin Dr. Thela Wernstedt (l.) begrüßte die Gäste in Ilfeld. Foto: Lina Hatscher
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Workshop-Leiter Uwe Stelter (l.) berichtete über den Termin in den Stiftsforsten Ilfeld. Foto: Lina Hatscher
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Dr. Tim Wameling (2. v. l.), Leiter der Abteilung für Bau- und Kunstpflege, schilderte die zwei aktuellen Bauprojekte. Foto: Lina Hatscher
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Planerin Katja Hennig (3. v. l.) berichtete über die Ideensammlung zur Barockscheune. Foto: Lina Hatscher
Dr. Tim Wameling, Leiter der Abteilung für Bau- und Kunstpflege der Klosterkammer, schilderte die zwei aktuellen Bau-Projekte der Klosterkammer auf dem Stiftsgelände: Zum einen wird der ein ehemaliger Viehstall aus dem 18. Jahrhundert als Forstbetriebshof hergerichtet. Dort wird zukünftig Erik Speitling als Revierleiter des Stiftsforstbetriebes Ilfeld wohnen sowie Flächen für die betriebliche Nutzung, beispielsweise für Gerätschaften, erhalten. Zum anderen wird das ehemalige Verwalterwohnhaus aus dem späten 19. Jahrhundert zur Kindertagesstätte umgebaut. Anhand von Meilensteinen schilderte der Abteilungsleiter den Fortgang des Projektes zur Wiederbelebung des Stiftsgeländes innerhalb der mehr als zehn vergangenen Jahre. Dr. Tim Wameling sagte: „Im Jahr 2018 ist die Idee entstanden, hier einen Bildungsstandort zu entwickeln.“
Katja Hennig, Planerin in der Abteilung für Bau- und Kunstpflege, berichtete über die große Barockscheune auf dem Gelände, für die nach einer passenden Nachnutzung gesucht wird. Sie zeichnet sich aus durch massive Steinwände, einen Fachwerkgiebel und eine große Dachfläche. Im Inneren befinden sich sechs Kammern mit einer Grundfläche von jeweils sechs mal elf Metern. Menschen aus Ilfeld und der Region können sich mit Ideen zur Nutzung der Scheune auf der süd-östlichen Seite der angrenzenden Kirche an der weiteren Entwicklung des Geländes beteiligen. Besucherinnen und Besucher brachten ihre Erinnerungen und Vorschläge ein. (lah)







